Wanderziele: Europa – Spanien

HRP 4: Vom Aneto ins Nebelreich Andorras – Benasque bis El Serrat

In der Woche zwischen Benasque und El Serrat kippt die Hitzewelle auf dem HRP endlich und die Pyrenäen zeigen sich von ihrer kontrastreichen Seite. Wir wandern an klaren Bergseen und auf steilen Graten entlang, zählen Schafe, verlieren im Nebel Abzweige (und einmal unseren Käse an einen sehr entschlossenen Hund), wärmen Hände und Seele bei heißer Schokolade, flüchten vor Gewittern – und erreichen schließlich mit wunden Füßen Andorra. HRP Tag 21 – Zwischen Aneto und Col de Mulleres Straße A-139 bis

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HRP 3: Über hohe Pässe und durch wilde Stürme – Gavarnie bis Benasque

Gavarnie schenkt uns einen seltenen Moment der Leichtigkeit: Crêpes im Schatten, vertraute Gesichter, neue Begegnungen. Doch kaum lassen wir die Stadt hinter uns, fordern uns Hitze, Gewitter und hohe Pässe aufs Neue heraus. Zwischen Lachen und Erschöpfung, idyllischen Bergseen und nächtlichen Stürmen spüren wir einmal mehr, wie nah Entspannung und Erschöpfung, Leichtigkeit und Grenzerfahrung in den Pyrenäen beieinanderliegen. HRP Tag 15 – Ein entspannter Tag in Gavarnie, gefolgt von einem schweißtreibenden Aufstieg Gavarnie bis Gave d’Estaubé: 11,5 km / 1.030

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HRP 2: Hitze, Höhen, Hüttenzauber – Iraty bis Gavarnie

Ab Iraty geht der HRP zunehmend in die spektakuläre Landschaft der Zentralpyrenäen über. Die Hügel des Westens liegen hinter uns; vor uns wachsen Grate, blockige Karstfelder und erste richtige Gipfelziele. Mit dem Pic d’Orhy überschreiten wir das erste Mal die 2.000-Meter-Marke. Die Route fordert mehr Orientierung, oft gibt es nur Andeutungen von Pfaden, und der Kartencheck wird zur Routine. Hinzu kommen technische Passagen wie am Port du Lavédan, ausgesetzte Querungen und Momente, in denen der Kopf mitklettern muss. Gleichzeitig warten

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HRP 1: Beginn der Pyrenäen-Durchquerung – Hendaye bis Iraty

Mein Thru-Hike der Haute Route Pyrénées (HRP) beginnt zwischen Atlantikluft und ersten Höhenmetern. Ich starte angeschlagen, schwitze mich durch schwüle Anstiege, stolpere vom Konsumrauschen der Grenze in stille Picknickmomente, treffe Weggefährten auf Zeit. Die Route zeigt schnell ihr Wesen: einsam, fordernd, manchmal weglos. Mein Körper sendet Warnsignale und ich lerne wieder, dass Stärke oft aus Pausen besteht. Es ist ein ehrlicher Anfang: Kontraste, kleine Siege, kluge Abzweige und die leise Zuversicht, dass der Weg mich dennoch weiterführt. Die Haute Randonnée

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HRP: Der komplette Resupply-Guide

Wer den HRP wandert, kommt nicht um die Frage herum: Wo bekomme ich Nachschub? Entlang der Route gibt es nur wenige Orte mit verlässlicher Versorgung, oft kleine Läden, oder bewirtschaftete Hütten. Dieser Überblick zeigt euch alle Resupply-Optionen von Hendaye bis Banyuls-sur-Mer. Stadt mit vollem Service Kleinerer Ort mit Laden Berghütte Restaurant Campground   0 km – Hendaye, Frankreich Supermärkte, Outdoor-Shops (u.A. Decathlon), Apotheken, Restaurants, Hotels, Campgrounds. Schaut auch in Irun auf der spanischen Seite, die Hotels sind hier günstiger.  

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Lac de Mar

HRP: Die anspruchsvollste Pyrenäen-Durchquerung im Überblick

Von Hendaye am Atlantik bis nach Banyuls-sur-Mer am Mittelmeer führt die Haute Randonnée Pyrénéenne (HRP) 748 Kilometer und über 51.000 Höhenmeter durch die Pyrenäen. Die landschaftliche Vielfalt reicht von sattem Grün in den Hügeln des Baskenlands, eindrucksvollen Hochgebirgspassagen mit Bergseen und Gletschern in den Zentralpyrenäen bis zu mediterraner Vegetation. Der HRP verlangt Ausdauer, Orientierungssinn und Selbstversorgung, belohnt aber mit Einsamkeit, Wildnis und Ausblicken, die jede Mühe wert sind. Sie ist die wildeste und anspruchsvollste der drei großen Pyrenäen-Durchquerungen. Anders als

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Aufstieg zum Pas d’En Ponça

GR 221: Der Trockenmauerweg auf Mallorca

Der GR 221, die Ruta de Pedra en Sec, führt vom Südwesten zum Nordwesten Mallorcas und quert dabei das Gebirge der Tramuntana, das bis zu 1.400 m aufragt. Der abwechslungsreiche Fernwanderweg eröffnet Blicke auf das Mittelmeer und über die ganze Insel, führt durch Wälder, Küsten- und Berglandschaften sowie ursprüngliche kleine Orte. Der GR 221 verläuft durch ein eher abgeschiedenes Gebiet, in teilweise einsamer und unberührter Natur, weit weg von Mallorcas Ballermann-Image. Er verspricht eine angenehme Mischung aus Natur und Kultur.

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Camino del Norte 5: Die letzten Schritte in Galizien – Villadun bis Santiago de Compostela

Die letzten 200 Kilometer sind angezählt. Wir nehmen Abschied von der Küste, denn der Camino del Norte dreht nun ins Inland von Galizien. Wir wandern durch Eukalyptuswälder, Nebelfetzen und Felder, begleitet vom stetigen Surren der Windräder und Bimmeln von Kuhglocken. In Arzúa stoßen wir auf den Pilgerstrom des Francés, was die letzten Kilometer trubelig macht. Dudelsackklänge tragen uns schließlich durch Santiagos Gassen, bis sich vor der Kathedrale Freude und Wehmut mischen. Tag 23 – Einmarsch nach Galizien Villadun bis Vilanova

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Playa de Penarronda

Camino del Norte 4: Die letzten Küstentage – Salinas bis Villadun

Weiter geht’s mit steilen Anstiegen, Forstwegen, Eukalyptusduft, windigen Brücken und dem Donnern der Küste im Ohr. Zwischen San Martín, Muros de Nalón und Soto de Luiña sammeln wir Höhenmeter wie Muscheln, klettern achtmal rauf und runter, queren Bäche und schauen immer wieder sehnsüchtig zum Meer. Luarca liegt malerisch im Hang, dahinter wird das Land wellig und weit; Cabo Blanco und Punta de la Atalaya rauben uns den Atem, bevor dunkle Wolken wieder dichtmachen. Am Playa de Penarronda spült die Brandung

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Punta Del Guruñu

Camino del Norte 3: Die Asturische Küste – Playa de Merón bis Salinas

Wir verlassen die stillen Buchten von Merón und tauchen ein in eine der spektakulärsten Küstenpassagen des Camino del Norte — Klippenpfade mit steinernen Torbögen, das Donnern der „Bufones“, türkisfarbene Buchten bei Llanes und die Picos de Europa am Horizont. Zwischen Dörfern mit Indianos-Villen, endlosen Stränden und aussichtsreichen Hügellinien wandern wir weiter nach Osten, springen bei Ebbe über Flussarme, genießen Sidra in Asturiens Apfelhauptstadt Villaviciosa und kapitulieren schließlich einmal vor einem Tag voller Wolkenbrüche. Gijón empfängt uns mit Industriecharme und langen

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Die Weltwanderin

Bild von Annika
Annika

Ich bin verliebt in die Welt, ihre Berge und das Abenteuer. Auf Wanderungen und Thru-Hikes wie dem Te Araroa, PCT und CDT habe ich inzwischen fast 19.000 Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Wandern bedeutet für mich Freiheit, Glück und ein Leben im Hier und Jetzt. Hier teile ich meine Abenteuer aus der ganzen Welt.

Mein erstes Buch

Leise Schritte in einer lauten Welt
Über 4000 Kilometer auf dem
Continental Divide Trail

Erscheint voraussichtlich Herbst 2026

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Archiv

Bevor sich Weltwanderin voll auf Thru-Hiking fokussierte, habe ich auch über meine Reisen und alpinen Bergsport geschrieben. Diese Artikel findet ihr hier: