Wanderziele: Europa – Spanien

HRP: Der komplette Resupply-Guide

Wer den HRP wandert, kommt nicht um die Frage herum: Wo bekomme ich Nachschub? Entlang der Route gibt es nur wenige Orte mit verlässlicher Versorgung, oft kleine Läden, oder bewirtschaftete Hütten. Dieser Überblick zeigt euch alle Resupply-Optionen von Hendaye bis Banyuls-sur-Mer. Stadt mit vollem Service Kleinerer Ort mit Laden Berghütte Restaurant Campground   0 km – Hendaye, Frankreich Supermärkte, Outdoor-Shops (u.A. Decathlon), Apotheken, Restaurants, Hotels, Campgrounds. Schaut auch in Irun auf der spanischen Seite, die Hotels sind hier günstiger.  

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HRP 1: Beginn der Pyrenäen-Durchquerung – Hendaye bis Iraty

Mein Thru-Hike der Haute Route Pyrénées (HRP) beginnt zwischen Atlantikluft und ersten Höhenmetern. Ich starte angeschlagen, schwitze mich durch schwüle Anstiege, stolpere vom Konsumrauschen der Grenze in stille Picknickmomente, treffe Weggefährten auf Zeit. Die Route zeigt schnell ihr Wesen: einsam, fordernd, manchmal weglos. Mein Körper sendet Warnsignale und ich lerne wieder, dass Stärke oft aus Pausen besteht. Es ist ein ehrlicher Anfang: Kontraste, kleine Siege, kluge Abzweige und die leise Zuversicht, dass der Weg mich dennoch weiterführt. Die Haute Randonnée

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HRP 2: Hitze, Höhen, Hüttenzauber – Iraty bis Gavarnie

Ab Iraty geht der HRP zunehmend in die spektakuläre Landschaft der Zentralpyrenäen über. Die Hügel des Westens liegen hinter uns; vor uns wachsen Grate, blockige Karstfelder und erste richtige Gipfelziele. Mit dem Pic d’Orhy überschreiten wir das erste Mal die 2.000-Meter-Marke. Die Route fordert mehr Orientierung, oft gibt es nur Andeutungen von Pfaden, und der Kartencheck wird zur Routine. Hinzu kommen technische Passagen wie am Port du Lavédan, ausgesetzte Querungen und Momente, in denen der Kopf mitklettern muss. Gleichzeitig warten

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HRP 3: Über hohe Pässe und durch wilde Stürme – Gavarnie bis Benasque

Gavarnie schenkt uns einen seltenen Moment der Leichtigkeit: Crêpes im Schatten, vertraute Gesichter, neue Begegnungen. Doch kaum lassen wir die Stadt hinter uns, fordern uns Hitze, Gewitter und hohe Pässe aufs Neue heraus. Zwischen Lachen und Erschöpfung, idyllischen Bergseen und nächtlichen Stürmen spüren wir einmal mehr, wie nah Entspannung und Erschöpfung, Leichtigkeit und Grenzerfahrung in den Pyrenäen beieinanderliegen. HRP Tag 15 – Ein entspannter Tag in Gavarnie, gefolgt von einem schweißtreibenden Aufstieg Gavarnie bis Gave d’Estaubé: 11,5 km / 1.030

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HRP 4: Vom Aneto ins Nebelreich Andorras – Benasque bis El Serrat

In der Woche zwischen Benasque und El Serrat kippt die Hitzewelle auf dem HRP endlich und die Pyrenäen zeigen sich von ihrer kontrastreichen Seite. Wir wandern an klaren Bergseen und auf steilen Graten entlang, zählen Schafe, verlieren im Nebel Abzweige (und einmal unseren Käse an einen sehr entschlossenen Hund), wärmen Hände und Seele bei heißer Schokolade, flüchten vor Gewittern – und erreichen schließlich mit wunden Füßen Andorra. HRP Tag 21 – Zwischen Aneto und Col de Mulleres Straße A-139 bis

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HRP 5: Über Carlit & Canigou zum Mittelmeer – El Serrat bis Banyuls-sur-Mer

Die letzte, wilde Etappe des HRP führt durch alle Facetten der Pyrenäen: alpine Gipfel, lange Gratwanderungen, mediterrane Wälder und schließlich das Meer. Nach dem Abschied von Andorra warten der Pic Carlit und der legendäre Pic du Canigou, die einen würdigen Abschied von den hohen Pyrenäen bieten. Danach wird das Gelände sanfter, die Luft schwerer. Zwischen Korkeichen, Mücken und schwüler Hitze nähern wir uns Tag für Tag dem Mittelmeer. HRP Tag 28 – Magenschmerzen El Serrat bis zu einem kleinen Plateau

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Sattel zwischen Montaña Blanca und Los Morretes

GR 131: Durch Nebel und Lava über Lanzarote

Der GR 131 durchquert die Kanarischen Inseln von Ost nach West. Er beginnt auf Lanzarote und führt über Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera und La Palma bis nach El Hierro. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter – von kargen Lavafeldern und wüstenartigen Ebenen bis zu nebelverhangenen Lorbeerwäldern und Vulkanlandschaften. Technisch ist der Weg unkompliziert, organisatorisch jedoch etwas aufwendiger, da man zwischen den Inseln mit Fähren wechseln muss. Wir sind den gesamten Trail am Stück gewandert und haben uns von

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GR 131: Durch das wilde Herz von Gran Canaria

Der GR 131 auf Gran Canaria beginnt im Trubel von Maspalomas, zwischen Strandpromenade, Hotelburgen und Menschenmassen. Doch kaum verlässt der Weg die Küste, verändert sich die Landschaft dramatisch. Er führt hinauf in eine wilde Bergwelt aus Barrancos, Pinienwäldern und Felsformationen wie Roque Nublo, begleitet von Blicken auf den Teide über dem Wolkenmeer. Nach Tagen in den Bergen endet die Insel schließlich dort, wo der Atlantik wieder ins Blickfeld rückt – im entspannten Hafenort Agaete. Zero in Las Palmas Nach Fuerteventura

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GR 131: Wälder, Lava und der Teide auf Teneriffa

Der GR 131 über Teneriffa führt mitten durch die Vulkanlandschaft des Teide. Aus den Wäldern oberhalb von La Esperanza steigt der Trail stetig hinauf bis in den Teide Nationalpark, wo Lavafelder, Vulkansand und weite Ausblicke das Bild prägen. Nach dem höchsten Punkt des GR 131 auf der Insel folgt ein langer Abstieg durch Pinienwälder und Kakteenlandschaften hinunter zur Südküste bei Arona. Am frühen Abend kommen wir mit der Fähre in Santa Cruz de Tenerife an und verlassen die geschäftige Hafenstadt

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Abstieg nach San Sebastián

GR 131 & GR 132: Vom Sandsturm in den Nebelwald von La Gomera

Ein Sandsturm aus der Sahara legt sich über die Kanaren, als wir nach La Gomera übersetzen. Die Insel verschwindet im Dunst und die Luft ist schwer. Was folgt, ist einer der abwechslungsreichsten Abschnitte des GR 131: von steilen Anstiegen über tiefe grüne Schluchten bis in den mystischen Laurisilva-Wald und schließlich auf den GR 132 an der Küste entlang. Heute fegt ein Sandsturm über die Kanaren – eine Calima, die trockenen Saharastaub über den Atlantik trägt. Die Luft ist milchig, fast

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