Blick vom Montaña Colorado zurück zum Calderón Hondo

GR 131: Vulkane, Dünen und wilde Küsten auf Fuerteventura

Der GR 131 über Fuerteventura führt durch eine erstaunlich vielfältige Landschaft. Beginnend mit der Vulkaninsel Isla de Lobos, verläuft der durch Vulkankrater, über windige Bergkämme, durch die wandernden Dünen von El Jable. Am Ende wartet die raue Atlantikküste, wo der Leuchtturm von Jandía den Abschluss der Insel markiert. GR 131 Tag 4 – Ein ruhiger Tag auf der Isla de Lobos Isla de Lobos: 8 km / 255 hm / 2,5 h Ryan kämpft noch mit seiner Erkältung, und die

Weiterlesen »
Sattel zwischen Montaña Blanca und Los Morretes

GR 131: Durch Nebel und Lava über Lanzarote

Der GR 131 durchquert die Kanarischen Inseln von Nord nach Süd. Er beginnt auf Lanzarote und führt über Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera und La Palma bis nach El Hierro. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter – von kargen Lavafeldern und wüstenartigen Ebenen bis zu nebelverhangenen Lorbeerwäldern und Vulkanlandschaften. Technisch ist der Weg unkompliziert, organisatorisch jedoch etwas aufwendiger, da man zwischen den Inseln mit Fähren wechseln muss. Wir sind den gesamten Trail am Stück gewandert und haben uns von

Weiterlesen »
Col du Bonhomme

Vorbereitungen für einen Thru-Hike

Wie viel Vorbereitung ein Thru-Hike braucht, hängt davon ab, wo ihr unterwegs seid und wie lange ihr wegbleibt. Für viele europäische Weitwanderwege braucht ihr im Grunde kaum mehr als gute Ausrüstung, eine grobe Route und Lust zu laufen. Bei anderen, vor allem außerhalb Europas, steckt deutlich mehr Organisation dahinter: Permits, Visa, Versicherungen, Flüge, Untervermietung, Post … und dann noch die mentale und körperliche Vorbereitung. Ich habe inzwischen verschiedene Thru-Hikes in ganz unterschiedlichen Ländern vorbereitet — von „einfach packen und los“

Weiterlesen »

Das richtige Zelt für einen Thru-Hike finden

Ein Zelt ist eines der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände eines Thru-Hikers. Es ist nicht nur euer Zuhause auf Zeit, sondern auch Schutz vor Wind, Regen, Schnee und Insekten. Doch die Auswahl ist riesig und kann überwältigend sein. Worauf solltet ihr also achten, wenn ihr ein Zelt für eine lange Wanderung auswählt? Es gilt, die Balance zwischen Gewicht, Haltbarkeit, Platz, Aufbauart, Stabilität und Preis zu finden. Dazu gilt es, die Bedingungen zu beachten, in denen ihr es braucht. Gewicht: Jedes Gramm zählt Für

Weiterlesen »

HRP 5: Über Carlit & Canigou zum Mittelmeer – El Serrat bis Banyuls-sur-Mer

Die letzte, wilde Etappe des HRP führt durch alle Facetten der Pyrenäen: alpine Gipfel, lange Gratwanderungen, mediterrane Wälder und schließlich das Meer. Nach dem Abschied von Andorra warten der Pic Carlit und der legendäre Pic du Canigou, die einen würdigen Abschied von den hohen Pyrenäen bieten. Danach wird das Gelände sanfter, die Luft schwerer. Zwischen Korkeichen, Mücken und schwüler Hitze nähern wir uns Tag für Tag dem Mittelmeer. HRP Tag 28 – Magenschmerzen El Serrat bis zu einem kleinen Plateau

Weiterlesen »

HRP 4: Vom Aneto ins Nebelreich Andorras – Benasque bis El Serrat

In der Woche zwischen Benasque und El Serrat kippt die Hitzewelle endlich und die Pyrenäen zeigen sich von ihrer kontrastreichen Seite. Wir wandern an klaren Bergseen und auf steilen Graten entlang, zählen Schafe, verlieren im Nebel Abzweige (und einmal unseren Käse an einen sehr entschlossenen Hund), wärmen Hände und Seele bei heißer Schokolade, flüchten vor Gewittern – und erreichen schließlich mit wunden Füßen Andorra. HRP Tag 21 – Zwischen Aneto und Col de Mulleres Straße A-139 bis Hospital de Vielha:

Weiterlesen »

HRP in Zahlen – Unser Thru-Hike in Statistiken

Die Haute Randonnée Pyrénéenne, kurz HRP, folgt keiner festen Spur. Hier geht es nicht darum, möglichst schnell von Küste zu Küste zu gelangen – sondern den ganzen Gebirgszug der Pyrenäen zu erleben, mit all seiner Härte und seiner Schönheit. Drei Länder, zwölf National- und Naturparks, über 770 Kilometer und fast 50.000 Höhenmeter: eine der anspruchsvollsten, zugleich eindrucksvollsten Gebirgsdurchquerungen Europas. Und jetzt, am Ende dieser Reise, lohnt sich der Blick auf das, was bleibt: Zahlen und Fakten – und was sie über die

Weiterlesen »
Geschafft! Nach 142 Tagen auf dem Trail erreichen wir den südlichen Terminus des CDT

CDT 26: Die letzten Schritte – Silver City bis zur mexikanischen Grenze

Nach fünfeinhalb Monaten voller Herausforderungen, Triumphe und der unvermeidlichen Strapazen eines Thru-Hikes liegt das letzte Stück des CDT vor uns. Unser Weg zur mexikanischen Grenze ist fast vollendet, nur noch wenige Kilometer trennen uns vom Ziel. Doch die Belohnung ist nicht allein das Erreichen des Ziels, sondern die Geschichte, die in jedem einzelnen Moment dieser Reise gewoben wurde. Dieses letzte Stück steht für die stillen, nachdenklichen Augenblicke auf dem Trail, für die Aufregung beim Erreichen des Terminus und für die

Weiterlesen »

CDT 25: Gila River, der letzte Härtetest des CDT – Pie Town bis Silver City

Was als windiger Aufbruch aus Pie Town beginnt, bei dem uns Steppenläufer über den Trail jagen, verwandelt sich bald in einen Spießrutenlauf aus Herausforderungen. Eiskalte Morgen, Stürme und der Gila River. Dies ist die Abschlussprüfung des CDT, die nicht nur Ausdauer fordert, sondern auch Anpassungsfähigkeit, eine neue Perspektive und die Bereitschaft, die Reise anzunehmen, ganz gleich, was sie bereithält.  CDT Tag 126 – Steppenläufer und knirschende Luft 22,8 km / 760 hm / 4,5 h Uns erwarten weitere 64 Kilometer

Weiterlesen »
Aussicht vom Plateau

CDT 24: Von Lavafeldern zum Kuchen – Grants bis Pie Town

Zwischen Grants und Pie Town verwandelt sich der CDT in ein weiteres „Choose your own adventure“. Wir können zwischen einem langen Road Walk und heißen schwarzen Lavafeldern wählen oder eine Mischung aus beidem versuchen. Es ist ein Abschnitt, der unsere Geduld auf die Probe stellt. Aber am Ende steht das süße Versprechen frischer Pies. CDT Tag 122 – Road Walk aus Grants heraus 18 km / 230 hm / 4h Der erste Teil des Tages steht ganz im Zeichen der

Weiterlesen »