Archiv: Bergsport

Bevor sich mein Blog voll auf Langstrecken- und Thru-Hiking konzentrierte, habe ich auch viele alpine Disziplinen ausprobiert: von Skitouren über Hochtouren bis zu Klettersteigen und Kletterabenteuern.

Diese Artikel stammen aus meiner früheren Bergsport-Phase und zeigen, wie vielseitig ich in den Alpen und anderswo unterwegs war. Heute liegt mein Schwerpunkt klar auf dem Weitwandern. Trotzdem lasse ich diese Texte online, weil sie Teil meiner Entwicklung als Weltwanderin sind.

Abfahrt vom Spitzstein

Spitzstein: Freie Hänge mit Powderspaß

Heute ist mein letzter Tag vor meiner Abreise nach Neuseeland, um den Te Araroa zu wandern und der Winter hat nochmal ordentlich aufgetischt. Es hat frisch geschneit und es gibt kein Halten mehr. Wir haben uns den Spitzstein ausgesucht, der mit geringem Lawinenrisiko und freien Hängen auftrumpft. Einige Berge haben wir in der Region bereits bestiegen: Feichteck, Mühlhornwandl, Hochries und jetzt ist ein weiterer in der Liste fällig. Es schneit, als wir uns auf die Skier stellen. Das verspricht frischen

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Seekarkreuz: Skitour über den Wolken

Dieses Jahr passt es endlich mit dem Winter in Bayern und so müssen wir gar nicht weit fahren, denn auch die Voralpen bieten schöne Skitouren an. Aufstieg zum Seekarkreuz Über den Forstweg, der im Winter als Rodelstrecke dient, geht es Richtung Seekarkreuz, ein bayrischer Voralpengipfel bei Kreuth. Nach kurzer Zeit gehen wir über eine Brücke über den Sommerweg am lauschigen Schwarzbach entlang. Es geht kaum bergauf, immer wieder dünnen feuchte Bachstellen den Schnee aus. Nach etwa einer Stunde erreichen wir

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Kitzbühel: Freeride-Kurs

Wir haben über die Neujahrsfeiertage einen DAV Freeridekurs gebucht um unser Tiefschneekönnen zu verbessern. Bisher bin ich nur instinktiv im Gelände gefahren, jetzt will ich wissen wie es wirklich geht. Der Kurs findet im Kitzbühel statt. Glücklicherweise hat es über die Weihnachtsfeiertage sehr viel geschneit und es hat genug Schnee. Da das Skigebiet in Kitzbühel über keinen Gletscher verfügt und nur von 800 bis 2.000m reicht, wäre das sonst brenzlig geworden. Aber mit Tiefschnee sieht es trotzdem eher mau aus.

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Höhenglücksteig: Ein (Spaß-)Klettersteig in der Fränkischen Schweiz

Der Höhenglückssteig befindet sich in der Fränkischen Schweiz und ist mit der Kategorisierung D/E der schwerste Klettersteig des Mittelgebirges und überhaupt. Wie anspruchsvoll das heute wird, sollen wir erst noch heraus finden. Das Wetter am Alpenrand verspricht nichts Gutes, so beschließen wir wenigstens etwas Kleines weiter im Norden zu machen. Sehr schwül ist es heute, was einem bei der körperlichen Anstrengung ordentlich Schweiß auf die Stirn treibt. Wir fahren raus nach Neutras, wo es inmitten von Felderlandschaft in 15 Minuten

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Kufstein: Klettern am Morsbach

Der Klettergarten Morsbach bietet alle Schwierigkeitsgrade von II bis X. Kurz hinter Kufstein, hinter Thiersee, liegt das kleine Kletterparadies, das man nach etwa 15 Minuten Zustieg erreicht hat. Sicher ein netter Spot für Feierabendklettereien für die Kufsteiner. Schnell mal mit dem Radl hin und ein paar Routen klettern – nice. Wir versuchen uns in verschiedenen Routen von IV+ bis VI+, wobei die VI+ schon recht schwierig ist. Immer wieder gibt es auch abgespeckte Stellen, die die Kletterei erschweren. Insgesamt aber

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Kampenwand: Überschreitung über dem Chiemsee mit alpinem Flair

Die Kampenwand lässt sich in alpiner Kletterei von West nach Ost überschreiten. Meist beschränkt sich das Klettern auf den II. und III. Grad während nur an einer Stelle ein IV.er dazu kommt was sie zu einer der beliebtesten Genussklettereien in den bayrischen Alpen macht. Bei uns verläuft die Besteigung allerdings nicht so genussvoll. Mit der Kampenwandbahn fahren wir zur Bergstation. Vorbei an der Steinlingalm gehen wir zu Fuß bis zum Westgrat der Kampenwand. Westgipfel Den ersten Gipfel, den Westgipfel (1.650

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Italien: Arco – climb now, work later

Hinter dem Örtchen Massone versteckt sich das große Klettergebiet Policromuro, eins der größten Klettergebiete Italiens. Es gibt drei Sektoren mit über 120 Routen, wir befinden uns im leichtesten der drei mit Schwierigkeitsgraden von 4a bis 6b. Hier rocken wir vier Routen von 5a bis 6a. Danach machen wir uns zu einem schönen Restaurant auf. Das „Da Marosi“ ist versteckt in Bolagnano und ein ehemaliger Bauernhof. Im urigen blumigen Hinterhof lässt sich hervorragend Pizza verspeisen und mit der Haus-und-Hof-Mieze kuscheln. Merken

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Italien: Klettern in Prabi

Am Vormittag bummeln wir ein bisschen durch Arco und seine diversen Klettergeschäfte. Auch meinem Standard Wein-und-Feigen-Händler statte ich einen Besuch ab und besorge eine Flasche Chardonnay vom Weinfass, leckeres Olivenbrot, örtlichen Käse und Guavenlikör. Was man eben so braucht für „la dolce vita“ :) Feigensaison ist leider noch nicht, freue mich aber schon jetzt darauf! Wir genießen eine Tasse heiße Schokolade am Domplatz und machen uns dann auf zum Klettergebiet Prabi, das sich unweit der Campingplätze hinter der Pizzeria California

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Italien: Hallo Sonne!

Spät in der Nacht kommen wir am „Campingplatz Zoo“ in Arco an. Nach kurzer Unstimmigkeit was den richtigen Standrot bezüglich der Bodenbeschaffenheit betrifft, steht das Zelt und unsere übermüdeten Gemüter finden Ruhe. Klettern in Corno di Bo Morgens begrüßt uns die so herbeigesehnte Sonne und nach ausgedehntem Aufsteh- & Frühstücksritual brechen wir zum ersten Kletterspot des Tages auf – wieder Corno di Bo, wo ich schon letztes Jahr war. Der Ort ist so schön mit dem Blick auf den See

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Zuckerhütl: Skihochtour auf den höchsten Gipfel der Stubaier

Das Zuckerhütl ist der höchste Gipfel der Stubaier Alpen. Dank Seilbahnunterstützung lässt sich dieser Firngipfel in einer kurzen Tour besteigen. Die letzten, steilen Meter zum Gipfel erfordern sogar eine Klettereinlage bis man die Aussicht verdient genießen kann. Die Wettervorhersagen verzeichnen einen Sommereinbruch und beste Bedingungen, weshalb wir uns spontan am Dienstag freinehmen um dies für die vielleicht letzte Skihochtour der Saison zu nutzen. Unser Ziel ist das Zuckerhütl (3.507m) – der höchste Gipfel der Stubaier. Früh um 5 Uhr starten

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