Zeitreise Archiv: Reiseberichte – Asien

Malaysia: Kuala Lumpur

Die riesige Metropole Kuala Lumpur hat in ihrem Goßraum 7,2 Mio Einwohner. Die Innenstadt besteht aus kühlen Wolkenkratzern aus Glas und Beton durchsetzt mit den bröckelnden Resten alter Straßenzüge, dann wieder sorgsam gepflegte koloniale Prunkbauten. KL hat kein historisches Zentrum. Überhaupt ist die Stadt sehr jung, erst 1857 wurde sie von Chinesen gegründet – als Zinnschürfersiedlung. Die gesamte Innenstadt scheint sich auf Verkehrsinseln abzuspielen, die vier- und sechsspurige Straßen gnädig zwischen verschlungenen Einfahrten, Ausfahrten und Überwegen freigelassen haben. Kein Fußweg

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Malaysia: Bei den Affen und Bären

Fahrt nach Sandakan Nach der Besteigung des Mount Kinabalu erkundigen wir uns über einen möglichen Weiterweg nach Sandakan an der Ostküste Borneos, wo wir als Nächstes hinwollen. Noch etwa vier weitere Stunden dauert es mit dem Bus nach Sandakan. Es gibt wohl einen Bus, aber wann der hier vorbeikommt, weiß keiner. Genaue Zeitpläne gibt es nicht. Wir sollen einfach an der Straße warten und den Bus heranwinken, wenn er vorbeikommt. Wir haben Glück und schon bald hält ein Minibus, der

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Malaysia: Entdeckungen im Dschungel rund um den Kinabatangan

Der Kinabatangan River ist mit 560km Länge der längste Fluss Sabas. Der Sekundärwald an seinem Unterlauf ist das letzte Refugium vieler Tiere, die mit dem Abholzen der Wälder und der Anlage riesiger Ölpalmplantagen ihre Heimat verloren. Neben Nasenaffen, Gibbons und Orang-Utans leben 500-1000 Borneo-Zwergelefanten hier und weiter landeinwärts, die Hälfte der gesamten Population Sabas. Mit etwas Glück sieht man am Kinabatangan River sogar ein paar Elefanten. 27.000ha beiderseits des Flusses gehören zum Kinabatangan Wildlife Sanctuary. Ziel ist es einen 120km langen

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Malaysia: Unterwasserwelten der Mantanani Islands

Die Mantanani Islands bestehen aus drei kleinen Inseln und gelten als schönes Tauchrevier. Eine der wenigen noch verbliebenen Populationen von Seekühen lebt in den Riffen um die Inseln. Wieder werden wir morgens im Minibus abgeholt und fahren ca. 1,5h Richtung Norden, was ich mal wieder größtenteils verschlafe. Heute geht’s mir endlich besser, dafür geht’s Alex nicht gut. Wir steigen mit einem Haufen Chinesen in ein großes Boot. In China sind gerade Ferien und die werden zum Reisen genutzt. Die See

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Malaysia: Regenzeit in Kota Kinabalu

Leider fallen unsere schönen Pläne, zu den Inseln vor Kota Kinabalu zu fahren und noch ein bisschen Strand-Sonne-Meerwasser zu tanken wortwörtlich ins Wasser. Es regnet den ganzen Tag in Strömen. Wir überlegen, was wir nun mit unserem letzten Tag anfangen. Wir sind echt enttäuscht, so gerne hätten wir noch etwas mehr Unterwasserwelt mitgenommen. Nichts zu machen, immerhin gibt es laut Reiseführer ein Museum in Kota Kinabalu. Das Sabah Museum liegt etwas außerhalb und wir nehmen ein Taxi dorthin. Es ist

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Russland: Moskau, Moskau – wirf die Gläser an die Wand…

Die erste Station unserer Weltreise ist Moskau, die Haupstadt Russlands. Moskau ist glamourös, historisch und künstlerisch. Pompöse Gebäude, der Rote Platz und der Kreml sind nur ein Teil von dem womit Moskau beeindruckt. Der besondere Charme Moskaus offenbart sich an den Ufern der Moskwa, in Kneipen, den freundllichen Menschen und auf dem Roten Platz bei Nacht. Nach etwa drei Stunden Flug kommen wir in Moskau an, fahren etwa eine Stunde mit Zug und Metro in die Stadt hinein und suchen

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Russland: Willkommen in Sibirien!

Wir sind zwar drei Stunden vor Abflug losgefahren, sind aber am Ende genau pünktlich am Gate. Wir müssen uns länger anstellen für den Check-In, dann unsere Rucksäcke zum Sperrgepäck bringen und wieder zurück zum Schalter um unsere Tickets zu bekommen, sehr umständlich. Dann laufen wir gefühlt über den ganzen Flughafen, Bereich C, wie auf den Screens angezeigt, scheint es schonmal nicht zu geben, aber wir finden trotzdem unser Gate, das kurzfristig geändert wurde. Ich bin ziemlich froh, dass wir jetzt

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Russland: Olkhon Island

Mitten im Baikalsee liegt Olkhon Island, ein wunderbarer Ausgangspunkt für die Erkundung des tiefsten Sees der Welt und Sibirien. Neben den einzigen Süßwasserrobben der Welt und einer beeindruckenden Steilküste findet man hier Reste von Schamanenbräuchen.  Heute fahren wir nach Olkhon, eine Insel mitten im Baikalsee. Dafür fahren wir etwa sechs Stunden mit dem Minibus nach Norden. Irkutsk liegt noch etwa 70km vom Baikalsee entfernt, wir fahren nördlich und gelangen dann mit der Fähre auf die Insel. Auf der Insel selbst

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Russland: Über den Baikalsee nach Severobaikalsk

Heute verlassen wir die Insel Olkhon, um weiter in den Norden des Baikalsees vorzudringen, wo wir eine 60 km Wanderung machen wollen – den Frolikha Adventure Coastline Track. Nach dem Frühstück packen wir unsere überall verstreuten Sachen zusammen, verabschieden uns von unseren Gefährten und fahren im Taxi zur Zagli Bay, wo dienstags und donnerstags ein Tragflächenboot nach Severobaikalsk abfährt. Wir haben nicht die geringste Ahnung wo auf dieser Insel sich diese Bucht befinden, Google kennt sie nicht und uns wurde

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Russland: Vorbereitungen in Severobaikalsk

In Severobaikalsk ist Vorbereitung für den Frolikha Adventure Coastline Track angesagt, was uns aber nicht davon abhält auch ein wenig die Umgebung zu erkunden und ein Bad im Baikalsee zu nehmen. Zuerst sprechen wir mit Evgeny, Annas Vater, der uns bei der Organisation für den Trail hilft: Registrierung für das Naturschutzgebiet, Bootstransfers und er gibt uns ein paar hilfreiche Tipps z. B. zur Flussquerung. Bevor wir den Weg durch die sibirische Wildnis antreten, brauchen wir vor alle haufenweise Essen. Nastja

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