Wandern: Wanderungen

Trainsjoch: Nebelwanderung die Zweite

Das Trainsjoch (1.707m) ist ein Grenzgipfel zwischen Bayern und Tirol und das Ziel unserer heutigen Tour. Wieder verspricht der Wetterbericht nichts Gutes, aber Bewegungsdrang lässt uns nach draußen streben. Mit meinem alten Team vom letzten Jahr (Jacky, Stefan, Hans) sowie zwei neuen Mitgliedern (Victoria und Alex), fahren wir zum Ursprungspass direkt hinter der Grenze. Aufstieg zum Trainsjoch Unsere Tour beginnt am Parkplatz direkt an der Straße. Ein breiter Forstweg leitet uns in östlicher Richtung am Trockenbach entlang, dann geht es

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Jägerkamp: Schneestapfen am Spitzingsee

Bei der Klettersession letzte Woche, habe ich mich ordentlich erkältet und lag zwei Tage mit Fieber im Bett bis es wieder langsam aufwärts ging. Darüber ging es völlig an mir vorbei, dass es am Dienstag Neuschnee gab, sogar bei uns in den Bayerischen Voralpen. Das stelle ich erst fest als wir uns vom Parkplatz unterhalb des Spitzingsattels Richtung Jägerkamp aufmachen. Eigentlich hatte ich eine gemütliche Tour geplant – es ruhig angehen lassen nach der Krankheit. Im Wald hat es moderaten

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Aufstieg zum Blomberg

Zwiesel, Blomberg, Heiglkopf: Gemütliche Wanderung mit Almrausch

Nachdem mich eine Mittelohrentzündung mehrere Wochen niedergestreckt hat, finden wir einen leichten Wiedereinstieg über sanfte Voralpengipfel. Mit Zwiesel, Blomgberg und Heiglkopf finden sich gleich drei leichte Gipfel, die sich in einer gemütlichen Wanderung verbinden lassen. Trotz Schlecht-Wetter-Vorhersage, zeigt sich die Sonne immer mal wieder. Aufstieg zum Zwiesel Über die Forststraße – auf der uns immer wieder Mountainbiker überholen – geht es hinauf bis zum Fuß des Zwiesels. Hier geht es etwas steiler über matschigen Boden hinauf zum Gipfel, den wir

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Oberammergauer Kofel: Genuss-Kraxelei auf den markanten Gipfel

Der Kofel ist ein deutlich herausragender Felsgipfel überhalb von Oberammergau. Eine schöne kurze, aber knackige Tour mit Finale am Fels. Perfekt für einen späten Start. Da wir aufgrund anderer Umstände erst um 16 Uhr starten können, bietet sich diese kurze etwa dreistündige Tour gut an. Aufstieg zum Kofel Vom Wanderparkplatz gehen wir über Teerstraße in den Wald hinein und gelangen schon nach kurzer Zeit auf den Waldweg, der sich in Serpentinen hinauf windet. Wir sehen schon die ersten steilen Felswände

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Schafreuter: Klassiker im Karwendel

Der Schafreuter ist nur eine klassische Skitour, sondern insgesamt ein Klassiker innerhalb des Karwendels. Aufstieg zum Schafreuter Auf einem kurzen Stück Forstweg am Leckbach geht es alsbald in den Wald und in zahlreichen Kurven windet sich der Weg hinauf bis wir eine steile Felswand queren und auf freies Gelände stoßen. Hier geht es steil bergauf und schon bald können wir die Tölzer Hütte mit ihren im Wind wehenden, lockenden Fahnen erspähen. Erstmal gönnen wir uns aber noch keine Pause, sondern

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Tegelberg & Branderschrofen: Schlösser, Schnee & Spitzen

Trotz mäßiger Wettervorhersagen begeben wir uns hinaus in die Berge. Im Allgäu wird das beste Wetter im Alpenraum geboten, weswegen wir hierher vorstoßen. Meine erste Tour im Allgäu und ich muss feststellen: Das Allgäu ist wunderschön! Es fasziniert mich, dass jeder Gebirgszug in den Alpen etwas Eigenes, Charakteristisches hat und immer wieder einzigartig ist. Ob das zerklüftete Karwendel oder die wilden Lechtaler – immer wieder findet man Perlen. Aufstieg über die Pöllatschlucht Unser heutiges Ziel ist der Tegelberg und Branderschrofen.

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Coburger Hütte: Auszeit im Winterraum

Schon am Freitagabend nach der Arbeit reisen wir an. Zum einen um die Nacht draußen zu verbringen und aus der Stadt rauszukommen, zum anderen aber auch um mein neues Zelt – DAS Zelt schlechthin – mein Hilleberg Anjan 2 sowie die neuen Schlafsäcke zu testen. Beides sind gewichtsoptimierende Anschaffungen für die geplante Trekkingtour in Norwegen im August. Wir zelten in Biberwier auf dem Ferienhof Biberhof. Er ist nicht nur schön gelegen – mit Blick auf die Mieminger – sondern auch

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Nagelfluhkette: Gipfelsammeln am heißesten Pfingsten aller Zeiten

Die Überschreitung der Nagelfluhkette mit sechs bis sieben Stunden ist sicherlich konditionsintensiv – vor allem aber bei derzeitiger Hitze, angeblich das heißeste Pfingsten aller Zeiten. Sie ist aber auch eine wunderschöne Gratwanderung mit aussichtsreichem Panorama. Demnach spare ich mir heute den Aufstieg zum Hochgrat auf 1.834m und somit 1.000hm. Wer heute 1.800hm machen will, muss verrückt sein. So wie mein Tourenpartner Jacky, mit dem ich in der Gündlessscharte verabredet bin und der über die Scharte hinauf steigt, dann bereits 15km

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Brünnstein: Drama und Aussicht

Da ich vormittags noch einen Termin zu bewältigen habe, geht es erst am frühen Nachmittag auf Richtung Berge. Ausgesucht haben wir uns die kurze, klassische Wanderung auf den Brünnstein (1.619m) in den Bayerischen Voralpen. Der letzte Anstieg hat es auch nochmal in sich und erfolgt über Schrofen und Felsen zum Gipfel. In der Nähe des Tatzelwurm-Wasserfalls im Sudelfeld geht es über eine breite Forststraße hinauf. Weiter geht’s über einen schmalen Waldpfad, dann über eine Kuhweide, die den Blick auf das

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Regalmwand: Kletterei bei Kaiserwetter

Anstieg über die Gaudeaumshütte In Ellmau führt eine Mautstraße hinauf zur Wochenbrunner Alm, wo wir parken. Hier wimmelt es nur so von Wanderen, das verläuft sich aber schon bald in alle Herren Richtungen. Es geht hoch zur Gaudeamushütte. Trotz gemütlicher Steigung tropfen die ersten Schweißtropfen von unserer Stirn, naja, eigentlich überall. Es ist heiß! Ein Buff hilft gegen den Schweiß, der einem unangenehm ins Gesicht rinnt. Schön ist anders, vor allem mit Helm. Zitat Alex: „Du siehst aus wie ein

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