Zeitreise Archiv: Reiseberichte

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Kommt mit auf eine Reise durch alle sieben Kontinente

Malaysia: Bei den Affen und Bären

Fahrt nach Sandakan Nach der Besteigung des Mount Kinabalu erkundigen wir uns über einen möglichen Weiterweg nach Sandakan an der Ostküste Borneos, wo wir als Nächstes hinwollen. Noch etwa vier weitere Stunden dauert es mit dem Bus nach Sandakan. Es gibt wohl einen Bus, aber wann der hier vorbeikommt, weiß keiner. Genaue Zeitpläne gibt es nicht. Wir sollen einfach an der Straße warten und den Bus heranwinken, wenn er vorbeikommt. Wir haben Glück und schon bald hält ein Minibus, der

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Malaysia: Kuala Lumpur

Die riesige Metropole Kuala Lumpur hat in ihrem Goßraum 7,2 Mio Einwohner. Die Innenstadt besteht aus kühlen Wolkenkratzern aus Glas und Beton durchsetzt mit den bröckelnden Resten alter Straßenzüge, dann wieder sorgsam gepflegte koloniale Prunkbauten. KL hat kein historisches Zentrum. Überhaupt ist die Stadt sehr jung, erst 1857 wurde sie von Chinesen gegründet – als Zinnschürfersiedlung. Die gesamte Innenstadt scheint sich auf Verkehrsinseln abzuspielen, die vier- und sechsspurige Straßen gnädig zwischen verschlungenen Einfahrten, Ausfahrten und Überwegen freigelassen haben. Kein Fußweg

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Norwegen: Hauptstadt Oslo

Früher als gedacht geht es für uns nach Oslo, wo wir die letzten beiden Tage unserer Norwegenreise verbringen: mit Museen, gutem Essen und einem würdigen Abschluss, bevor der Flieger nach Hause geht. Wir nehmen den Morgenbus nach Geilo (was übrigens Jeilo ausgesprochen wird). Es regnet dicke Tropfen und ab dem Hardangervidda-Plateau wird es kalt – nur mehr 9°C herrschen hier. Das Wetter in Geilo sieht nicht viel besser aus und wir entscheiden gleich, mit dem nächsten Zug nach Oslo weiterzufahren.

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Norwegen: Rundfahrt in den Fjorden

Heute ist die kleine Fjordtour namens „Norway in a Nutshell“ geplant. Mit dem Zug fahren wir morgens von Bergen nach Myrdal, dann mit der Bergbahn nach Flåm weiter. Die eingleisige „Flåmsbana“ durchquert das Flåmsdalen und fährt bis Flåm 864m hinunter und ist eine der weltweit steilsten Bahnen ohne Kabel oder Zahnräder. Die größte Steigung beträgt 55%. 45 Minuten dauert die Fahrt, bei der wir durch 20 Tunnel fahren. Wir passieren zahlreiche Wasserfälle, z. B. den Kjosfossen, bei dem es einen

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Norwegen: Bergen – City of Rain

Die Busfahrt durch gefühlt halb Norwegen ist lang. Mit Umstieg und allem Drum und Dran benötigen wir 10 Stunden nach Bergen. Bei einer längeren Pause gönnen wir uns ein Soft-Eis (da bekommt man wenigstens was für sein Geld – für etwa 4 Euro gibt’s eine große Portion). Ein Check der Verfügbarkeit von Hostels in Bergen ergibt absolut keine Kapazitäten mehr und die Campingplätze sind alle weit außerhalb. In der örtlichen Touristeninfo direkt im Busbahnhof kann uns aber geholfen werden. Eine

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Norwegen: Über den Bärengrat durch den Jotunheimen Nationalpark

Zwischen mächtigen Gipfeln, schimmernden Gletscherseen und endlosen Steinwüsten entfaltet sich eine der beeindruckendsten Landschaften Norwegens. Die Jotunheimen-Runde führt auf rund 100 Kilometern durch die wilde Bergwelt des Nationalparks – vorbei an Gletschern, über windumtoste Grate und durch Täler voller Wasserfälle. Das Wetter wechselt im Minutentakt, von Sonne zu Schneeregen, von klarer Sicht zu dichter Nebelwand. Doch gerade diese Unberechenbarkeit macht den Zauber aus: Hier spürt man Norwegen in seiner ursprünglichsten Form. Anreise Mit dem Flugzeug verlassen wir das eher unsommerliche

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Canyoning: Abenteuer in der Schlucht

Heute wagen wir das Abenteuer „Canyoning“ im Ötztal. Dabei rutscht, springt, schwimmt oder geht man direkt durch eine Schlucht von oben nach unten. Stellen, an denen man sich unwohl fühlt, kann man mit Abseilen überwinden. Ich hätte nicht gedacht, dass mich gewisse Stellen so ängstigen. Wo ich auf einem schmalen Grat oder im II. Grad keine Angst kenne, haut es mich beim Anblick von in die Tiefe rauschendem Wasser doch ganz schön um, was schon paradox ist. Aber Angst ist

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Italien: Arco – climb now, work later

Hinter dem Örtchen Massone versteckt sich das große Klettergebiet Policromuro, eins der größten Klettergebiete Italiens. Es gibt drei Sektoren mit über 120 Routen, wir befinden uns im leichtesten der drei mit Schwierigkeitsgraden von 4a bis 6b. Hier rocken wir vier Routen von 5a bis 6a. Danach machen wir uns zu einem schönen Restaurant auf. Das „Da Marosi“ ist versteckt in Bolagnano und ein ehemaliger Bauernhof. Im urigen blumigen Hinterhof lässt sich hervorragend Pizza verspeisen und mit der Haus-und-Hof-Mieze kuscheln. Merken

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Italien: Klettern in Prabi

Am Vormittag bummeln wir ein bisschen durch Arco und seine diversen Klettergeschäfte. Auch meinem Standard Wein-und-Feigen-Händler statte ich einen Besuch ab und besorge eine Flasche Chardonnay vom Weinfass, leckeres Olivenbrot, örtlichen Käse und Guavenlikör. Was man eben so braucht für „la dolce vita“ :) Feigensaison ist leider noch nicht, freue mich aber schon jetzt darauf! Wir genießen eine Tasse heiße Schokolade am Domplatz und machen uns dann auf zum Klettergebiet Prabi, das sich unweit der Campingplätze hinter der Pizzeria California

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Italien: Hallo Sonne!

Spät in der Nacht kommen wir am „Campingplatz Zoo“ in Arco an. Nach kurzer Unstimmigkeit was den richtigen Standrot bezüglich der Bodenbeschaffenheit betrifft, steht das Zelt und unsere übermüdeten Gemüter finden Ruhe. Klettern in Corno di Bo Morgens begrüßt uns die so herbeigesehnte Sonne und nach ausgedehntem Aufsteh- & Frühstücksritual brechen wir zum ersten Kletterspot des Tages auf – wieder Corno di Bo, wo ich schon letztes Jahr war. Der Ort ist so schön mit dem Blick auf den See

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Die Weltwanderin

Bild von Annika
Annika

Ich bin verliebt in die Welt, ihre Berge und das Abenteuer. Auf Fernwanderungen wie dem Te Araroa, PCT und CDT habe ich inzwischen über 16.000 Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Wandern bedeutet für mich Freiheit, Glück und ein Leben im Hier und Jetzt. Hier teile ich meine Abenteuer aus der ganzen Welt.

Mein erstes Buch

Leise Schritte in einer lauten Welt
Über 4000 Kilometer auf dem
Continental Divide Trail

Das Buch ist ab sofort als Taschenbuch und E-Book bei Amazon erhältlich.

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Bevor sich Weltwanderin voll auf Thru-Hiking fokussierte, habe ich auch über meine Reisen und alpinen Bergsport geschrieben. Diese Artikel findet ihr hier: