Weitwandern

„The mountains are calling and I must go“ John Muir

Geschichten vom Wandern – Geschichten von persönlichen Herausforderungen, unvergesslichen Begegnungen und den tiefen, stillen Momenten, die nur die Wildnis zu bieten hat. Begleitet mich auf majestätische Gipfel und durch unberührte Landschaften durch die heimische Alpenwelt bis zu ambitionierten Trekkingtouren in allen Ecken der Welt.

Neuseeland: Traumstrände auf dem Abel Tasman Track

Schon vor acht Jahren war der Abel Tasman Nationalpark ein Höhepunkt für mich. Statt mit dem Kajak erkunden wir den Nationalpark mit Regenwald und goldenen Stränden dieses Mal zu Fuß. Auf einem der Great Walks Neuseelands – dem Abel Tasman Coast Track. Er zieht sich auf 60 km durch den Nationalpark. Organisation & Anreise Bei einem Great Walk gibt es meist ein wenig Planungsaufwand. Die Campsites müssen vorher gebucht werden, was beim Abel Tasman Coast Track aber problemlos spontan möglich

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Neuseeland: Mit Zelt und Keas auf dem Routeburn Track

Einer der spektakulärsten Great Walks in Neuseeland ist der Routeburn Track. Über Almwiesen, kleine Bergseen, Wasserfälle und alpine Pässe zieht sich der Weg 32 km durch vom Eis geformte Täler zwischen schneebedeckten Bergpanoramen. Anreise & Organisation Mit dem Busunternehmen TrekNet fahren wir früh am Morgen von Te Anau nach Queenstown, wo wir einen zweistündigen Zwischenstopp haben, den wir für ein Frühstück am Ufer nutzen. Von hier geht es dann am Lake Wakatipu weiter nach Glenorchy und weiter über einen 25

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Chile: Der W-Circuit im Torres del Paine Nationalpark

Fast vertikal ragen die Granittürme von Torres del Paine über 2.000 m über der patagonischen Steppe in den Himmel hinauf. Sie dominieren die Landschaft. Azurblaue Seen, gewundene Trails durch grüne Wälder, dröhnende Flüsse, die man auf wackligen Brücken überquert, und ein großer, leuchtend blauer Gletscher. Von riesiger Offenheit der Steppe zu zerklüfteten Bergregionen, gekrönt von herausragenden Gipfeln. Außerdem gibt es hier Nandus, Kondore, Flamingos, Guanacos, Huemuls (andische Rehe) und sogar Pumas. Unberechenbares Wetter verweigert einem jedoch manchmal die Sicht auf

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Peru: Höhenluft schnuppern am heiligen Ausangate

Der Ausangate Trek – das sind Lagunen, steile Gletschergipfel, Regenbogenberge und grüne, mit Alpakas und Lamas besiedelte, Täler. Dazwischen hüpfen wilde Viscachas und Vikunjas durch die Gegend. Die Höhe verlangt uns einiges ab, aber die Aussichten auf dem Ausangate Trek sind der Lohn für jene, die über mehrere Tage über hohe Pässe wandern. Es ist wild, einsam und wunderschön. Für die Quechua der Andenregion von Cusco ist der Ausangate ein „Apu“, ein heiliger Berg. Mit seinen 6.384 m ist er

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Stubaier Höhenweg: Zwischen Almwiesen und Gletscherlandschaft

Der Stubaier Höhenweg ist ein Alpen-Erlebnis par excellence. Der Weg führt uns an vielen 3.000ern der Stubaier Alpen vorbei, von denen einige ohne Gletscherberührung zu besteigen sind. Die gesamte Runde ist in sieben bis neun Tagen zu bewältigen, wir gehen vier davon: von Neustift im Stubaital zur Innsbrucker Hütte und runter am Grawa Wasserfall an der Grawa Alm. Dabei nehmen wir den ein oder anderen Gipfel mit, für die allein sich die Reise bereits lohnt. Tag 1 – Neustift, Ortsteil

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Kilimanjaro

Tansania: Besteigung des Kilimanjaro, das Dach Afrikas

Der Kilimanjaro, höchster Gipfel Afrikas und der höchste frei stehende Gipfel der Welt. Ein Bergsteigertraum und für viele der erste Seven Summit. Steil erhebt sich das gewaltige Bergmassiv über der ostafrikanischen Ebene, die voller Giraffen, Löwen und Elefanten ist. Beim Aufstieg kommt man durch mehrere Klimazonen – von üppigem Regenwald über windgepeitschte Heidelandschaft und wüstengleiche Alpinlandschaft bis zu den strahlenden Eisbergen am Uhuru Peak auf 5.895 m. Ein Fuß vor den anderen, nicht höher als notwendig, um Energie zu sparen.

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Te Araroa: 1. Start ins Abenteuer – Bluff bis Colac Bay

Start des 3.000km langen Wanderwegs durch ganz Neuseeland ist Bluff an der Südspitze des Landes. Wir fangen aufgrund der fortgeschrittenen Jahreszeit im Süden an während die meisten Wanderer im Norden, am Cape Reinga, starten. Die ersten Tage auf dem Te Araroa führen uns am Meer entlang und verlangen uns am Anfang aufgrund ihrer Länge einiges ab. Während wir braungebrannten Menschen begegnen, die bereits am Ende ihrer Wanderung angelangt sind, können wir kaum glauben auch mal so entspannt auszusehen. Anreise Aufgrund

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Te Araroa: 2. Der endlose Longwood Forest – Colac Bay bis Merrivale

Der Abschnitt durch den Longwood Forest kostet uns viel Kraft, Zeit und Nerven. 57km führen uns durch dichten, matschigen Wald, aber auch auf zwei großartige Aussichtspunkte. Und schließlich ist der Wald auch wunderschön, ein wahres Totholzparadies, was ich zwischen meinen Flüchen immer wieder feststelle. 4. Tag: Tief im Wald – Colac Bay bis Camp im Longwood Forest (7 km vor Martins Hut) 21 km / 7h / 250hm Bisher unser härtester Tag. Wir hatten vorher ja schon etwas Angst vor

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Te Araroa: 3. Berge, Flüsse und ein Zyklon – Merrivale bis Te Anau

Der nächste Abschnitt führt uns durch das Wairaki River Tal bis nach Te Anau. Hier gilt es den bisher höchsten Punkt der Wanderung zu überschreiten. Was wir dabei noch nicht ahnen ist, dass uns ein Zyklon dabei im Nacken sitzt. Es wird also nass, so richtig nass. 7. Tag: Vom Wald auf die Farm – Merrivale bis Birchwood Station 24,6 km / 6,75h / 733hm Am Morgen bekommen wir schnell einen Hitch zurück zum Trail. Von der Straße geht es hinunter

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Te Araroa: 5. Die wunderschönen Mavora Lakes – Te Anau bis Queenstown

Der Teil von Te Anau nach Queenstown führt uns über die Berglandschaft der Mavora Lakes. Nachdem es uns einen Tag ordentlich durchnässt ist die Etappe purer Genuss. Einfach zu gehen und zwischen Seen und Flüssen, die zum Baden einladen. Wunderschöne Hütten bieten perfekte Orte zum Entspannen.  12. Tag: Eine lange Straße – Te Anau bis 3km vor Kiwi Burn Hut 23km / 4,5h / 337hm Mit dem TrekNet Bus fahren wir zum Trail zurück. Die Mavora Lakes Road führt 37km

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