Wanderziele

Hier findet ihr alle meine Wanderberichte aus aller Welt. Von Tageswanderungen in den Alpen über Trekkingtouren in Südamerika bis zu großen Thru-Hikes wie dem Pacific Crest Trail oder Te Araroa – meine Touren führen mich auf sechs Kontinenten zu ganz unterschiedlichen Landschaften und Kulturen. Lasst euch inspirieren und entdeckt neue Ziele für euer nächstes Abenteuer.

Bodenschneid: Genusstour mit Überschreitung NW-Grat

Die Bodenschneid liegt zwischen Tegernsee und Spitzingsee. Der Anstieg ist kurz, kann aber durch eine Variante über den Nordwestlichen Grat aufgepeppt werden. Aufgrund akuter Unfitness wegen Rumkränkelei, entscheiden wir uns für eine kleine Tour zur Bodenschneid inklusive einer der wenige im November geöffneten Hütten für genussreiche Brotzeitpausen. Wir parken in Neuhaus am Schliersee, wo heute Leonhardi stattfindet – die Segnung der Pferde. Wir laufen den Rest bis zum Startpunkt der Tour, da die Straße aufgrund des Fests gesperrt ist. Anfangs

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Zahmer Kaiser: Abwechslungsreiche Herbsttour von weglosem Laubgeraschel bis zum sommerlichen Hochbetrieb

Ich war mir letztes Wochenende schon nicht sicher, was man bei der aktuellen Schneelage unternehmen kann. Mittlerweile ist der Schnee etwas weggeschmolzen und wir versuchen es mit einer Kombination im Zahmen Kaiser. Teufelskanzel Am Parkplatz geht man, statt dem Weg über die Stufen hinauf zur Naunspitze zu folgenden, den Forstweg nach links. Rechts zweigen immer wieder kleine Pfade ab, einer von diesen führt uns auf einer schmalen, alten Spur hinauf zur Felswand. Im steilen Gelände geht es durch Laub und

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Brecherspitze: Bergtour für Langschläfer

Nachdem wir gestern bei der langen Nacht der Museen waren, kamen wir entsprechend spät ins Bett und um Ausschlafen gab es kein Herumkommen. Draußen ist Traumwetter, wir überlegen hin und her was man mit dem Tag anstellen sollte, alles wirkt jedoch recht belanglos auf mich. Idee: Einfach eine kurze Bergtour. Wir suchen uns die Brecherspitze (1.683m) am Spitzingsee aus, denn die ist mit kurzer Anfahrt  und mit 3h Gehzeit wirklich schnell erreicht. Ein Klassiker und dementsprechend überlaufen. Aber das ist

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Kreuzspitze: Kraxelei mit Fondue

Die Kreuzspitze ist mit 2.186 m der höchste Gipfel der Ammergauer Alpen und bietet eine schöne Bergtour im felsigen Gelände. Start ist an der Ammerwaldstraße, ebenfalls Startpunkt für die Geierköpfe von Westen aus. Durch ein Flussbett geht es zum gegenüberliegenden Pfad, der in seichten Serpentinen durch Bergwald führt. An seinem Ende gelangen wir ins Hochgrießkar, wo es nun steil über Schotter hinaufgeht. Schon bald sehen wir das Gipfelkreuz der Kreuzspitze auf Felsen thronen. Über einen felsigen Grat gelangen wir zum

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Malaysia: Mount Kinabalu, mein erster 4.000er

Mount Kinabalu ist 4.095 m hoch und somit der höchste Berg Südostasiens. Obwohl er technisch nicht schwierig ist, so muss man ihn doch mit einem Guide besteigen, braucht auch ein spezielles „Climbing Permit“ und eine Unterkunft oben. Das Spannendste bei dieser Besteigung ist jedoch, dass man beim Aufstieg durch alle Vegetationszonen kommt, die man sich vorstellen kann – vom schweißtreibenden Regenwald bis zu baumlosen Felswelten. Tag 1 – Aufstieg zur Baumgrenze Früh um 6 Uhr werden wir im Minibus zum

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Birkkarspitze: Der höchste Karwendelgipfel

Dieses Wochenende wollen wir ein lang geplantes Ziel in Angriff nehmen: Der Klassiker Birkkarspitze, der höchste Gipfel des Karwendels. Letztes Jahr ist es an der Anstrengung der langen Etappe, mit der Wörnerbesteigung und Karwendeldurchquerung zuvor, gescheitert. Dieses Jahr konnte ich bisher nur wenige Berge von meiner Liste streichen. Aufstieg zum Karwendelhaus Dieses Wochenende wird zwar wettermäßig auch eher durchwachsen, aber wir denken uns: Jetzt oder nie! Samstagmittag gehen wir von Hinterriß los. Wir parken vor der Mautstelle in die Eng

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Norwegen: Blaues Eis in Folgefonna

Der Folgefonna Nationalpark ist bedeckt von 168km2 Eis, das bis zu 400m dick ist. Wir begeben uns auf eine Gletscherwanderung über das dicke weiße Eis, das sich in zahlreichen Spalten auffächert und Eishöhlen bereit hält. Wir stehen früh auf um den Bus um 7:30 Uhr nach Jondal zu nehmen. In Utne steigen wir um, das ein großes Apfelanbaugebiet ist. Viel der schönen Küstenstrecke verschlagen wir allerdings einfach. Von halb zehn kommen wir in Jondal auf der anderen Seite des Gletschers

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Norwegen: Trolltunga – Auf der Zunge des Trolls

Die Trolltunga ist eine haarsträubende Felsformation die hoch über einem See in die Luft hinaus ragt und wir planen dort zu zelten. Der Weg ist lang, führt aber durch wunderschöne Hochebenenlandschaft mit Wasserfällen und Bergen. Heute verlassen wir Bergen in Richtung Odda. Nach einem Regenschauer am Morgen in Bergen wird das Wetter bombig. Bisher der beste Tag! Wir fahren am Hardangerfjord entlang und dann mit der Fähre nach Jondal. Von dort geht es durch zwei Tunnel nach Odda am Sørfjord.

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Norwegen: Über den Bärengrat durch den Jotunheimen Nationalpark

Zwischen mächtigen Gipfeln, schimmernden Gletscherseen und endlosen Steinwüsten entfaltet sich eine der beeindruckendsten Landschaften Norwegens. Die Jotunheimen-Runde führt auf rund 100 Kilometern durch die wilde Bergwelt des Nationalparks – vorbei an Gletschern, über windumtoste Grate und durch Täler voller Wasserfälle. Das Wetter wechselt im Minutentakt, von Sonne zu Schneeregen, von klarer Sicht zu dichter Nebelwand. Doch gerade diese Unberechenbarkeit macht den Zauber aus: Hier spürt man Norwegen in seiner ursprünglichsten Form. Tag 1 – Über den Besseggengrat Gjendesheim bis Bjørnbøltjørna:

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Großes Häuselhorn: Schönwetterfenster mit Nachtwanderung

Das Große Häuselhorn ist mit 2.284 m der zweithöchste Gipfel der Reiter Alm in den Berchtesgadener Alpen und garantiert eine aussichtsreiche Besteigung im felsigen Gelände. Wieder einmal verheißen die Wetteraussichten instabile Verhältnisse an den kommenden Tagen. Der Sommer fällt dieses Jahr wohl leider nicht auf ein Wochenende. Um das kleine Schönwetterfenster von Freitag bis Samstagnachmittag auszunutzen, reisen wir schon am Freitagabend an. Geplant ist über den Alpasteig zur Neuen Traunsteiner Hütte auf die Reiter Alpe zu steigen um am nächsten

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