Weitwandern

„The mountains are calling and I must go“ John Muir

Geschichten vom Wandern – Geschichten von persönlichen Herausforderungen, unvergesslichen Begegnungen und den tiefen, stillen Momenten, die nur die Wildnis zu bieten hat. Begleitet mich auf majestätische Gipfel und durch unberührte Landschaften durch die heimische Alpenwelt bis zu ambitionierten Trekkingtouren in allen Ecken der Welt.

CDT 25: Gila River, der letzte Härtetest des CDT – Pie Town bis Silver City

Was als windiger Aufbruch aus Pie Town beginnt, bei dem uns Steppenläufer über den Trail jagen, verwandelt sich bald in einen Spießrutenlauf aus Herausforderungen. Eiskalte Morgen, Stürme und der Gila River. Dies ist die Abschlussprüfung des CDT, die nicht nur Ausdauer fordert, sondern auch Anpassungsfähigkeit, eine neue Perspektive und die Bereitschaft, die Reise anzunehmen, ganz gleich, was sie bereithält.  CDT Tag 126 – Steppenläufer und knirschende Luft 22,8 km / 760 hm / 4,5 h Uns erwarten weitere 64 Kilometer

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Geschafft! Nach 142 Tagen auf dem Trail erreichen wir den südlichen Terminus des CDT

CDT 26: Die letzten Schritte – Silver City bis zur mexikanischen Grenze

Nach fünfeinhalb Monaten voller Herausforderungen, Triumphe und der unvermeidlichen Strapazen eines Thru-Hikes liegt das letzte Stück des CDT vor uns. Unser Weg zur mexikanischen Grenze ist fast vollendet, nur noch wenige Kilometer trennen uns vom Ziel. Doch die Belohnung ist nicht allein das Erreichen des Ziels, sondern die Geschichte, die in jedem einzelnen Moment dieser Reise gewoben wurde. Dieses letzte Stück steht für die stillen, nachdenklichen Augenblicke auf dem Trail, für die Aufregung beim Erreichen des Terminus und für die

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HRP: Der komplette Resupply-Guide

Wer den HRP wandert, kommt nicht um die Frage herum: Wo bekomme ich Nachschub? Entlang der Route gibt es nur wenige Orte mit verlässlicher Versorgung, oft kleine Läden, oder bewirtschaftete Hütten. Dieser Überblick zeigt euch alle Resupply-Optionen von Hendaye bis Banyuls-sur-Mer. Stadt mit vollem Service Kleinerer Ort mit Laden Berghütte Restaurant Campground   0 km – Hendaye, Frankreich Supermärkte, Outdoor-Shops (u.A. Decathlon), Apotheken, Restaurants, Hotels, Campgrounds. Schaut auch in Irun auf der spanischen Seite, die Hotels sind hier günstiger.  

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HRP in Zahlen – Unser Thru-Hike in Statistiken

Die Haute Randonnée Pyrénéenne, kurz HRP, folgt keiner festen Spur. Hier geht es nicht darum, möglichst schnell von Küste zu Küste zu gelangen – sondern den ganzen Gebirgszug der Pyrenäen zu erleben, mit all seiner Härte und seiner Schönheit. Drei Länder, zwölf National- und Naturparks, über 770 Kilometer und fast 50.000 Höhenmeter: eine der anspruchsvollsten, zugleich eindrucksvollsten Gebirgsdurchquerungen Europas. Und jetzt, am Ende dieser Reise, lohnt sich der Blick auf das, was bleibt: Zahlen und Fakten – und was sie über die

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HRP 1: Beginn der Pyrenäen-Durchquerung am Atlantik – Hendaye bis Iraty

Mein Thru-Hike der Haute Route Pyrenees (HRP) beginnt zwischen Atlantikluft und ersten Höhenmetern. Ich starte angeschlagen, schwitze mich durch schwüle Anstiege, stolpere vom Konsumrauschen der Grenze in stille Picknickmomente, treffe Weggefährten auf Zeit. Die Route zeigt schnell ihr Wesen: einsam, fordernd, manchmal weglos. Mein Körper sendet Warnsignale und ich lerne wieder, dass Stärke oft aus Pausen besteht. Es ist ein ehrlicher Anfang: Kontraste, kleine Siege, kluge Abzweige und die leise Zuversicht, dass der Weg mich dennoch weiterführt. Die Haute Randonnée

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HRP 2: Hitze, Höhen, Hüttenzauber – Iraty bis Gavarnie

Ab Iraty geht der HRP zunehmend in die spektakuläre Landschaft der Zentralpyrenäen über. Die Hügel des Westens liegen hinter uns; vor uns wachsen Grate, blockige Karstfelder und erste richtige Gipfelziele. Mit dem Pic d’Orhy überschreiten wir das erste Mal die 2.000-Meter-Marke. Die Route fordert mehr Orientierung, oft gibt es nur Andeutungen von Pfaden, und der Kartencheck wird zur Routine. Hinzu kommen technische Passagen wie am Port du Lavédan, ausgesetzte Querungen und Momente, in denen der Kopf mitklettern muss. Gleichzeitig warten

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Schönste Aussichten auf dem Baldy Bowl Trail

USA: Die besten Wanderungen rund um Los Angeles

Zwischen Ozean und Hochgebirge bietet Los Angeles überraschend schöne Wanderungen, die Natur, Ruhe und spektakuläre Aussichten vereinen. Nur eine kurze Fahrt aus der Stadt, und ihr steht mitten in den San Gabriel Mountains, im Chaparral der Santa Monica Mountains oder sogar auf einer Insel im Pazifik. Hier findet ihr meine liebsten Wanderungen zwischen Stadt, Küste und Bergen – von kurzen Touren bis zu mehrtägigen Inselabenteuern. Die hohen Berge Cucamonga Peak (2.701 m) Der Cucamonga Peak bietet meiner Meinung nach den

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Sattel zwischen Montaña Blanca und Los Morretes

GR 131: Durch Nebel und Lava über Lanzarote

Der GR 131 durchquert die Kanarischen Inseln von Nord nach Süd. Er beginnt auf Lanzarote und führt über Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera und La Palma bis nach El Hierro. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter – von kargen Lavafeldern und wüstenartigen Ebenen bis zu nebelverhangenen Lorbeerwäldern und Vulkanlandschaften. Technisch ist der Weg unkompliziert, organisatorisch jedoch etwas aufwendiger, da man zwischen den Inseln mit Fähren wechseln muss. Wir sind den gesamten Trail am Stück gewandert und haben uns von

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Blick vom Montaña Colorado zurück zum Calderón Hondo

GR 131: Vulkane, Dünen und wilde Küsten auf Fuerteventura

Der GR 131 über Fuerteventura führt durch eine erstaunlich vielfältige Landschaft. Beginnend mit der Vulkaninsel Isla de Lobos, verläuft der durch Vulkankrater, über windige Bergkämme, durch die wandernden Dünen von El Jable. Am Ende wartet die raue Atlantikküste, wo der Leuchtturm von Jandía den Abschluss der Insel markiert. GR 131 Tag 4 – Ein ruhiger Tag auf der Isla de Lobos Isla de Lobos: 8 km / 255 hm / 2,5 h Ryan kämpft noch mit seiner Erkältung, und die

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GR 131: Durch das wilde Herz von Gran Canaria

Der GR 131 auf Gran Canaria beginnt im Trubel von Maspalomas, zwischen Strandpromenade, Hotelburgen und Menschenmassen. Doch kaum verlässt der Weg die Küste, verändert sich die Landschaft dramatisch. Er führt hinauf in eine wilde Bergwelt aus Barrancos, Pinienwäldern und Felsformationen wie Roque Nublo, begleitet von Blicken auf den Teide über dem Wolkenmeer. Nach Tagen in den Bergen endet die Insel schließlich dort, wo der Atlantik wieder ins Blickfeld rückt – im entspannten Hafenort Agaete. Zero in Las Palmas Nach Fuerteventura

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