Blick auf den Holmasjøen

Massiv Trail: Endspurt über die Hardangervidda

Von Finse führt uns der Massiv Trail über die Hardangervidda, die größte Hochebene Europas. Die Landschaft wird weiter, die Wege werden einfacher und das Wetter immer besser. Zwischen Nebelbögen, Bergseen und Wollgras wandern wir den letzten Kilometern entgegen – bis nach 360 Kilometern Haukeliseter vor uns auftaucht.

Massiv Trail Tag 11: Zurück auf dem Trail

Finse bis Drageidfjorden
18,5 km / 690 hm / 4,5 h

Nach einem erholsamen Zero in Geilo nehmen wir den Zug zurück nach Finse. Es ist Samstag und das Wetter ist für norwegische Verhältnisse ziemlich gut. Entsprechend viel ist heute los und besonders die Schotterstraße zwischen Finse und Haugastøl scheint bei Radfahrern beliebt zu sein. Auch einige Wanderer kommen uns entgegen.

Wir lassen Finse hinter uns und folgen zunächst weiter dem See. Wir überqueren die Staumauer und einige etwas wackelige Hängebrücken. Es fühlt sich gut an, wieder hier draußen zu sein. Die Landschaft ist weit, still und friedlich. Kalt, ja, aber das ist mir allemal lieber als der Trubel in der Stadt.

Der Trail führt durch eine wunderschöne Seenlandschaft und ist größtenteils angenehm einfach zu laufen. Nur gelegentlich bremsen uns ein paar Felsen oder kleine Anstiege aus. Wir sind jetzt auf der Hardangervidda, der größten Hochebene Europas.

Am Abend beginnt es zu regnen. Als wir einen ebenen Platz für unser Zelt finden, überlegen wir deshalb nicht lange und erklären den Wandertag für beendet. Kurz vor acht Uhr taucht plötzlich ein Wandererpaar auf. Die beiden kommen in ziemlich zügigem Tempo den Hügel herunter, fast schon joggend, und rufen sich dabei auf Norwegisch etwas zu. Ich verstehe kein Wort, stelle mir ihr Gespräch in etwa so vor:

Sie, einige Meter voraus: „Beeil dich doch mal!“

Er: „Ich gebe mein Bestes!“

Sie: „Dann gib besser noch ein bisschen mehr, wenn wir das Abendessen nicht verpassen wollen!“

Bis zur Krækkja-Hütte sind es noch 5,5 Kilometer. Godspeed, my friends.

Massiv Trail Tag 12: Die Autobahn der Hardangervidda

Drageidfjorden bis 7,4 km vor Sandhaug
38 km / 890 hm / 9 h

Nach einer weiteren sternenklaren Nacht begrüßt uns am Morgen strahlend blauer Himmel. Die Sonne scheint und Norwegen meint es gerade erstaunlich gut mit uns. Wir sind dankbar dafür und wollen den Tag entsprechend nutzen.

Mit jedem Kilometer, den wir die Berge hinter uns lassen, wird das Wandern einfacher. Ein letztes Mal blicken wir zurück auf die gewaltige Eismasse des Hardangerjøkulen, dann wird die Landschaft zunehmend flacher und weniger felsig. Genau so, wie es uns für die Hardangervidda versprochen wurde. Auch das Grau weicht langsam mehr Grün. Zwischen den Felsen wachsen Gras und niedrige Sträucher.

Unterwegs lernen wir Guttorm kennen, einen 26-jährigen Norweger, der zum ersten Mal allein auf einer längeren Tour unterwegs ist. Ryans Herz gewinnt er augenblicklich, als er uns Kaffee anbietet, den er mit seinem Espressokocher zubereitet. Das erklärt zumindest seinen großen Rucksack. Langsamer macht ihn das offenbar nicht: In den vergangenen Tagen ist er jeweils 40 Kilometer gelaufen. Er ist drei Tage nach uns gestartet und hat uns trotzdem bereits eingeholt. Nicht schlecht.

Wir erreichen Stigstuv und erleben eine herbe Enttäuschung. Ein Schild verkündet, dass die Hütte seit dem 16. August geschlossen ist. Wir hatten alle von Waffeln geträumt. Unsere Träume zerplatzen innerhalb weniger Sekunden. Als ich Guttorm die schlechte Nachricht überbringe, hält er sie zunächst für einen Scherz. Ich scherze nicht über Waffeln.

Während wir vor der geschlossenen Hütte stehen, geht mehrmals eine Alarmanlage los, obwohl wir nichts anfassen. Vielleicht gibt es irgendwo einen Bewegungsmelder, vielleicht schauen wir die Hütte auch einfach zu lange an. Der Massiv Trail führt jedenfalls direkt daran vorbei. Was genau sollen wir also tun?

Wir machen eine gemeinsame Pause und Guttorm bereitet sich eine Labskaus-Trekkingmahlzeit auf seinem riesigen Gaskocher zu, während wir uns nur ein paar Snacks in den Mund stopfen. Während unseres Gesprächs fragen wir ihn, ob er einen Wasserfilter dabei habe, und seine Antwort ist „Mein Magen“. Hier in Norwegen kann man das schon mal machen.

Kurz darauf kommen uns mehrere Menschen entgegen und fragen, ob wir wilde Rentiere gesehen haben. Haben wir nicht. Bis gerade eben wussten wir nicht einmal, dass dies offenbar eine gute Gegend dafür ist. Wenig später begegnen uns Männer in Jagdkleidung mit Gewehren. Offenbar hat gerade die Rentierjagdsaison begonnen. Wäre ich ein Rentier, würde ich mich momentan vermutlich ebenfalls lieber woanders verstecken als auf den offenen Ebenen der Hardangervidda.

Wir erreichen eine Schotterstraße und einen großen Parkplatz am Langhølen See, überqueren eine Brücke und setzen unsere Wanderung auf der anderen Seite fort. Ab hier wird der Trail endgültig supereinfach. Der Weg ist flach und gut zu laufen, kaum noch Felsen bremsen uns aus. Nach der ersten Woche auf dem Massiv Trail fühlt es sich beinahe wie eine Autobahn an. Wer Kilometer machen möchte, ist hier richtig.

Allerdings hat die offene Landschaft einen entscheidenden Nachteil: den Wind. Ungebremst fegt er über die weite Ebene, ohne Bäume oder Berge, die ihm etwas entgegensetzen könnten. Mich erinnert die Landschaft an das Great Divide Basin in Wyoming. Eine Wüste ist die Hardangervidda natürlich nicht, aber das Gefühl ist erstaunlich ähnlich: endlose Weite, niedrige Vegetation und ein Wind, dem man vollkommen ausgeliefert ist. Aufgrund dessen verwandelt sie sich im Winter tatsächlich in eine „weiße Wüste“, denn hier herrschen dann extrem unwirtliche Bedingungen, die mit der Antarktis und dem grönländischen Inlandeis vergleichbar sind. Polarforscher wie Roald Amundsen nutzten das Gebiet deshalb als Trainingszone für ihre Expeditionen.

Das wird spätestens zum Problem, als wir nach einem Zeltplatz suchen. Wir schauen uns mehrere Stellen hinter größeren Felsen an, doch egal, auf welcher Seite wir stehen, der Wind scheint immer einen Weg zu uns zu finden. Wir geben auf und errichten das Zelt, nehmen den Wind, wie er kommt, denn viel besser wird es hier draußen vermutlich ohnehin nicht. Was Ryan natürlich nicht davon abhält, sich ausführlich darüber zu beschweren. Dabei wird er wie immer der Erste sein, der sich die Ohrstöpsel in die Ohren steckt und friedlich einschläft. Und tatsächlich ebbt der Wind sogar deutlich ab, sodass wir eine ruhige Nacht verbringen.

Massiv Trail Tag 13: Nebelbögen und Sonnenschein

7,4 km vor Sandhaug bis Holken (1,9 km vor Litlos)
30,8 km / 780 hm / 7,5 h

Am Morgen liegt die Hardangervidda im Nebel, doch die Sonne beginnt bereits, sich hindurchzukämpfen, und Nebelbögen zeichnen sich vor uns ab. Nebelbögen entstehen ähnlich wie Regenbögen, wenn Sonnenlicht auf winzige Wassertröpfchen trifft. Da die Tröpfchen im Nebel jedoch viel kleiner sind als Regentropfen, überlagern sich die Farben durch die stärkere Beugung des Lichts und der Bogen erscheint fast vollständig weiß.

Auf Gräsern und niedrigen Pflanzen haben sich unzählige winzige Wassertropfen gesammelt, die im ersten Sonnenlicht wie Perlenketten funkeln. Die Landschaft wirkt mystisch und vollkommen anders als alles, was wir auf dem Massiv Trail bisher gesehen haben. Mir gefällt es. Je höher wir steigen, desto mehr setzt sich die Sonne durch. Schließlich bleibt vom morgendlichen Nebel kaum noch etwas übrig und über uns liegt wieder blauer Himmel.

An der Sandhaug-Hütte legen wir eine Pause ein und bekommen endlich die Waffeln, die uns gestern in Stigstuv verwehrt geblieben sind.

Danach verändert sich die Landschaft erneut. Die flachen Weiten von gestern liegen hinter uns und das Gelände wird wieder bergiger. Nicht annähernd so hoch und schroff wie zu Beginn des Massiv Trails, aber trotzdem wunderschön. Vor allem Seen gibt es wieder in allen Größen und Formen.

An einem davon treffen wir Emily aus Massachusetts. Sie lebt seit sechs Jahren in Norwegen, inzwischen in Bergen, und hat die vergangene Nacht gemeinsam mit norwegischen Rentierjägern verbracht. Von ihnen hat sie einiges über die Jagd erfahren. Unter anderem erzählt sie uns, dass manche Jäger ihre erlegten Tiere sogar per Hubschrauber aus der Hardangervidda transportieren lassen. Rund 30.000 NOK soll das kosten. Gestern haben wir bereits erfahren, dass andere Jäger mit Traktoren hinausfahren, um ihre Beute abzutransportieren.

Langsam entwickelt sich auf dem Massiv Trail so etwas wie eine kleine Trail Community. Es sind nicht besonders viele Menschen auf der gesamten Route unterwegs, und trotzdem – oder gerade deshalb – scheinen wir alle schon voneinander gehört zu haben, bevor wir uns überhaupt begegnen. Als wir auf Emily zulaufen, fragt sie: „Are you the American?“ Sie hat kurz zuvor mit Guttorm gesprochen. Oder Goose, wie wir ihn inzwischen nennen, weil Ryan seinen Namen nicht aussprechen kann.

Als Emily weiterzieht, übernehmen wir ihren Platz am See und machen Mittagspause. Danach springen wir noch kurz ins Wasser. Es ist zwar immer noch kalt, aber heute ist der bisher wärmste Tag auf dem Massiv Trail. Für den Rest des Tages kann ich tatsächlich in Shorts und Shirt wandern und komme bei den Anstiegen sogar ins Schwitzen. Nach dem kalten und nassen Beginn unserer Tour sind wir ziemlich dankbar dafür.

Wir passieren einen See nach dem anderen. Ganz so einfach wie gestern ist der Trail allerdings nicht mehr und nach 30 Kilometern melden sich unsere Beine und Füße deutlich. Am höchsten Punkt des nächsten Anstiegs, kurz bevor der Trail wieder hinunter zur Litlos-Hütte führt, finden wir einen Platz für unser Zelt. Neben uns wächst Wollgras und erhebt sich der Felsgipfel des Holken, in der Ferne liegen noch Schneefelder auf den Bergen. Einige Schafe ziehen vorbei und die Sonne scheint uns ins Gesicht. Es gibt gerade keinen Ort, an dem ich lieber wäre.

Dann verschwindet die Sonne hinter dem Berg. Der Himmel färbt sich pfirsichfarben, die Wolken leuchten rosa und langsam wird es wieder kalt.

Massiv Trail Tag 14: Von See zu See

Holken bis Holmasjøen
29,7 km / 980 hm / 7,5 h

Auch heute wachen wir unter strahlend blauem Himmel auf. Die Bäche glitzern im Morgenlicht und zwischen dem Grün leuchten die weißen, flauschigen Köpfe des Wollgrases. Langsam gewöhnen wir uns an dieses herrliche Wetter.

Wir steigen hinunter zur Litlos-Hütte, die direkt an einem großen See liegt. Für Waffeln ist es leider noch zu früh, also ziehen wir weiter. Bevor wir gehen, entdecken wir allerdings Guttorms kaputte Trekkingstöcke und seinen Holzstock an der Hüttenwand. Er muss also noch drinnen sein.

Von Litlos folgen wir zunächst dem See, überqueren eine der zahlreichen etwas wackeligen, aber sehr willkommenen Brücken und steigen auf der anderen Seite wieder hinauf. Auch heute führt uns der Massiv Trail durch eine wunderschöne Berglandschaft. Alles ist inzwischen deutlich grüner als noch vor einigen Tagen, doch flach oder eintönig ist die Hardangervidda hier keineswegs. Zwischendurch dürfen wir uns sogar wieder durch ein paar größere Felsblöcke in einer Rinne nach oben arbeiten. Nur damit uns nicht langweilig wird.

Unterwegs treffen wir zwei Deutsche und Ryan nutzt die Gelegenheit, sein Deutsch ein wenig zu trainieren. Die beiden sind auf einer kleinen Runde unterwegs: von Litlos nach Hellevassbu und anschließend wieder zurück. Wenig später erreichen auch wir Hellevassbu, die letzte Selbstversorgerhütte auf unserer Route. Sie liegt wunderschön direkt an einem weiteren See. Wir ziehen allerdings weiter.

Es folgen noch mehr Brücken, weitere Anstiege und eine ganze Schulklasse, die uns entgegenkommt. Die Landschaft bleibt abwechslungsreich. Hinter jedem Anstieg wartet der nächste See, dazwischen ziehen sich grüne Hänge und felsige Berge durch die Hardangervidda. Der Holmasjøen erinnert mich an die Lacs de Barroude in den Pyrenäen: ein langgezogener Bergsee mit kleinen Felsinseln, eingerahmt von steilen Hängen.

Ryan nutzt die vielen Seen heute gleich zweimal für ein Bad im eiskalten Wasser. Ich schaffe immerhin eines, wobei „Bad“ großzügig formuliert ist. Mehr als kurz hinein und ein bisschen Wasser über mich spritzen ist bei diesen Temperaturen nicht drin.

Am Abend schlagen wir unser Zelt zehn Kilometer vor Haukeliseter auf. Morgen wartet somit nur noch ein kurzer letzter Abschnitt auf uns. Um 13:15 Uhr wollen wir dort den Bus zurück nach Oslo nehmen.

Massiv Trail Tag 15: Das große Finale

Holmasjøen bis Haukeliseter 
10,7 km / 300 hm / 3 h

Nur noch zehn Kilometer liegen zwischen uns und dem Ende des Massiv Trails. Doch die haben es landschaftlich noch einmal in sich. Über uns spannt sich erneut ein wolkenloser blauer Himmel und vor uns liegen Seen, Berge und Hochflächen. Norwegen verabschiedet uns so, wie wir es uns nach den ersten kalten und verregneten Tagen kaum hätten vorstellen können.

Beim ersten Anstieg blicken wir zurück auf den Holmasjøen. Kleine felsige Inseln liegen im tiefblauen Wasser, dahinter erheben sich die Berge. Kurz darauf erreichen wir den nächsten großen See, an dessen Ufer erstaunlich viele Zelte stehen.

Überhaupt scheinen wir auf diesem Trail grundsätzlich zu den Frühaufstehern zu gehören. Dabei starten wir heute erst gegen acht Uhr. Als wir eine Stunde später an den Zeltplätzen vorbeikommen, stecken die meisten noch in ihren Zelten.

Nach einem weiteren Anstieg öffnet sich schließlich der Blick auf den riesigen Ståvatn. Irgendwo an seinem Ufer liegt Haukeliseter und damit das Ende des Massiv Trails. Sehen können wir die Hütte allerdings noch nicht. Zwei Kilometer fehlen uns noch.

Der Weg führt nun mit sanftem Auf und Ab über eine Hochfläche. Wir passieren die übliche liebgewonnene Mischung aus Schafen, Felsen, kleinen Bergseen und Wollgras. Eigentlich sieht die Landschaft aus, als wäre sie wie gemacht für Murmeltiere. Langsam frage ich mich ernsthaft, warum es in Norwegen keine gibt. Nach der letzten Eiszeit haben es Murmeltiere offenbar nie bis nach Norwegen geschafft. Lemminge gehören zu den wenigen Nagetieren, denen wir in diesen Höhen begegnen können.

Ich frage mich, ob sie wieder eingeführt werden könnten. Moschusochsen zum Beispiel lebten vor Zehntausenden von Jahren in Skandinavien, verschwanden jedoch ebenso mit der letzten Eiszeit. Die heutige Population im Dovrefjell geht auf Aussetzungen im 20. Jahrhundert zurück und gilt in Norwegen deshalb offiziell als gebietsfremde Art.

Auf dem Massiv Trail haben wir Rentiere und Hasen gesehen, dazu Falken, Schneehühner und die toten Lemminge auf dem Fannaråkbreen. Mit etwas Glück lassen sich in Norwegens Bergen auch Füchse beobachten, während Elche eher die bewaldeten Regionen bevorzugen. Und irgendwo da draußen lebt sogar der scheue Vielfraß.

Dann taucht endlich Haukeliseter auf. Die große Hütte liegt tief unter uns direkt an der Straße. Ein letzter steiler Abstieg bringt uns hinunter und lässt uns gleichzeitig daran denken, was für ein ordentlicher erster Anstieg hier auf alle wartet, die den Massiv Trail in der anderen Richtung beginnen.

Und dann ist es wieder geschafft: 360 Kilometer durch Norwegens Bergwelt liegen hinter uns. Eine scheinbar endlose Kombination aus Felsen, Wasser und Bergen. Was für ein Abenteuer.

Wir feiern das Ende angemessen mit Waffeln und Limonade und entdecken anschließend auch noch das Mittagsbuffet. Frikadellen, Kartoffeln und Erbseneintopf landen auf unseren Tellern. Ich esse so lange, bis mir der Bauch wehtut.

Um 13:15 Uhr steigen wir schließlich in den Bus nach Oslo.

Herausforderungen & Höhepunkte des Massiv Trails auf der Hardangervidda

Herausforderungen:
Wind

Höhepunkte:
Nebelbögen, sonnige Bergseen und die letzten Kilometer bis Haukeliseter

Lektion:
Ein Trail kann seinen Charakter völlig verändern: Auf der Hardangervidda werden die Wege einfacher und die Kilometer deutlich schneller.

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Die Weltwanderin

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Annika

Ich bin verliebt in die Welt, ihre Berge und das Abenteuer. Auf Fernwanderungen wie dem Te Araroa, PCT und CDT habe ich inzwischen über 16.000 Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Wandern bedeutet für mich Freiheit, Glück und ein Leben im Hier und Jetzt. Hier teile ich meine Abenteuer aus der ganzen Welt.

Mein erstes Buch

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Bevor sich Weltwanderin voll auf Thru-Hiking fokussierte, habe ich auch über meine Reisen und alpinen Bergsport geschrieben. Diese Artikel findet ihr hier: