Archiv

Bevor ich zur Weltwanderin wurde, hatte mein Blog viele Gesichter. 2005 begann alles während meines Auslandssemesters in Neuseeland – damals noch unter dem Namen Sheep Cuddling. Aus einem persönlichen Tagebuch wurde über die Jahre ein Reiseblog, der mich auf allen sieben Kontinenten begleitete: von Weltreisen und Trekking-Abenteuern bis zu Tageswanderungen in den Alpen.

2018 entdeckte ich dann das Thru-Hiking für mich. Seitdem liegt mein Fokus auf Langstreckenwanderungen, und dieser Blog trägt nun seinen heutigen Namen Weltwanderin.

Die Artikel hier im Archiv stammen aus meiner früheren Bloggerzeit. Sie zeigen meine Entwicklung, meine ersten Schritte als Reisende und Autorin. Manche Texte wirken aus heutiger Sicht anders, aber sie sind Teil meiner Geschichte – und genau deshalb lasse ich sie online.

Wien: Von tanzenden Pferden im prachtvollen Wien

Die Innere Stadt (auch 1. Bezirk genannt, denn Wien besteht aus 23 Bezirken)  ist nicht nur der älteste Teil der österreichischen Hauptstadt, sondern auch der spektakulärste. Hier wartet hinter nahezu jeder Ecke eine Attraktion. Die Anzahl der Museen und Sehenswürdigkeiten ist immens. Dabei ist die Innere Stadt überschaubar: Sie ist kleiner als der Englische Garten in München. Die Bezirke teilen die Stadt nicht nur in geografischer, sondern auch in sozialer Hinsicht. Oft – wenn auch nicht immer – ist mit

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Kroatien: Von mittelalterlichen Küstenstädten

Nach zwei Aktiv-Tagen, gehen wir es heute entspannter an und beginnen den Tag mit der Stadtbesichtigung in Zadar, einer altertümlichen Küstenstadt. Die Stadt ist nicht sehr touristisch und gerade vormittags ist noch nicht viel los auf den Straßen, daher wirkt die Stadt sehr authentisch. Wir schlendern durch die historische Altstadt an Kirchen, durch Reste eines Römischen Forums und über lebhafte Plätze. Überall sitzen die Menschen in den Cafés in der Sonne, trinken ihren Kaffee „American-Style“ und schwatzen fröhlich. Wir besteigen

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Kroatien: Kletterparadies Paklenica

Den Nationalpark prägen zwei tiefe Schluchten: Velika Paklenica (Große Paklenica) und Mala Paklenica (Kleine Paklenica). Deren Felsen ragen bis zu 400m hoch auf. Für jeden, vom Spaziergänger bis zum Kletterer, bieten sich vielfältige Aktivitätsmöglichkeiten. Ob man nun durch Schluchten wandert, auf Felswände klettert oder den schattigen Pfaden neben reißenden Gebirgsbächen folgt. Heute fahren wir vom Inland an die Küste nach Karlobag. Dabei fahren wir über verlassene und halb zerfallene Dörfer. In den ländlichen Gebieten Kroatiens ist nicht mehr viel los,

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Slowenien: Über Ljubljana nach Kroatien

Wir fahren am Vormittag in München los und machen eine Fahrpause in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana. Wir schlendern durch die Innenstadt, über die lebendigen Plätze und Brücken und an pittoresken Kirchen vorbei. Gerade findet ein Marathon im Stadtzentrum statt und ganz Ljubljana scheint auf den Beinen zu sein. Abseits des Trubels laufen wir durch einsame Gassen und steigen auf die Burg, genießen die Aussicht auf die Stadt. Linkerhand ist die Altstadt-Silhouette im Dunstschleier der Nachmittagssonne zu sehen, rechterhand die Wohngebiete

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Brauneck: Über den Wolken Klettern

Heute geht’s zum Klettern nach Lenggries – am Brauneck. Hier war ich noch im April Skifahren. Ohne Schnee sieht alles sehr seltsam aus. Das trüb-kalte Wetter tut sein Übriges. Als wir aber die Gondel besteigen und ein paar Höhenmeter weiter nach oben fahren, gelangen wir über die Wolken und die Sonne lacht uns an. Das Herz schlägt höher, Vorfreude auf unsere heutige Kletterei steigt. Oben erwartet uns ein großes Klettergebiet mit vielen verschiedenen Wänden und Schwierigkeitsgraden. Zuerst erwartet uns Genussklettern

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Italien: Verona, Stadt von Romeo und Julia

Verona, das ehemalige römische Handlungszentrum mit altertümlichen Toren und einem Amphitheater. In Verona dreht sich alles um die Geschichte von Romeo und Julia. Julias Balkon, eher unspektakulär, und der Name tauchen überall auf um den Touristen Geld aus der Tasche zu ziehen. Genau über Verona hängt leider eine große graue Regenwolke, die sich einfach nicht verziehen mag, weshalb wir vor dem Regen erstmal in einen Laden flüchten. Danach hat es aufgehört und eine wunderschöne Lichtstimmung, bestehend aus Sonne und dramatisch

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Italien: Auf Erkundungstour am Gardasee

Wir fahren direkt nach der Arbeit am Donnerstagabend zum Gardasee, freuen uns darauf dem kalt-nassen München zu entkommen und in den Sommer Italiens zu fahren. In drei Stunden schon gelangt man zum nördlichen Ende des Gardasees, wo es uns nach Arco verschlägt. Hier landen wir auf einem der zwei örtlichen Campingplätze. Spät nachts ankommend, stellen wir unser Zelt auf irgendeiner freien Fläche des „Zoo Camping“ auf und schlafen in der warmen Nachtluft Italiens ein. Riva del Garda Nach gemütlichem Aufstehen

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Nassereith: Blut geleckt beim Outdoor-Klettern

Heute ist die erste Feuerprobe fällig: Endlich Sportklettern abseits der Halle am echten Fels. Eine völlig andere Welt. Als Gebiet haben wir uns Nassereith in Tirol gewählt, wo es auch viele anfängerfreundliche Routen vom 3. bis 6. Grad gibt (jedoch auch Profirouten bis 8b+). Über Couchsurfing habe ich einen Kletterprofi aufgetan, der uns in die Welt des Felskletterns einführt. Vielen lieben Dank an Markus für diese großartige Lektion! Wir starten mit einer einfachen 3 um das Einhängen der Expressen in

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Hintertux: Skifahrerträume

Nach über einem Jahrzehnt kehre ich an den Ort meiner Kindheit zurück. Ein Ort an dem ich das erste Mal auf Skiern stand und wie ein Profi für ein Erinnerungsfoto posierte. Bei Hintertux denke ich an Skifahren, an Kuhglocken, an saftige Wiesen, Wanderungen, Glücksgefühle. Außerdem ist es auch eine Familienvereinigung, denn mein Vater ist ebenfalls vor Ort. Früh morgens geht es los von München nach Hintertux, in dieses wunderschöne Tal, das vor der Hintertuxer Gletscherwand endet. Dann gleich weiter mit

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Italien: Pause am Pragser Wildsee

Um uns eine Pause von den körperlichen Strapazen der letzten Tage zu gönnen, lassen wir es heute ruhig angehen. Wir fahren zum Pragser Wildsee, wieder einmal ein beliebtes Ausflugsziel und entsprechend überlaufen – bereits am gebührenpflichtigen Parkplatz zu erkennen. Der Waldumsäumte Bergsee in dessen Wassern sich die Bergwelt spiegelt ist dennoch einen Besuch wert. Sogar Baden ist hier gut möglich, der Bergsee ist für seine Verhältnisse warm genug um sich nicht alles abzufrieren. Lange lesen und liegen wir in der

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