Wandern: Wanderungen

Birkkarspitze: Der höchste Karwendelgipfel

Dieses Wochenende wollen wir ein lang geplantes Ziel in Angriff nehmen: Der Klassiker Birkkarspitze, der höchste Gipfel des Karwendels. Letztes Jahr ist es an der Anstrengung der langen Etappe, mit der Wörnerbesteigung und Karwendeldurchquerung zuvor, gescheitert. Dieses Jahr konnte ich bisher nur wenige Berge von meiner Liste streichen. Aufstieg zum Karwendelhaus Dieses Wochenende wird zwar wettermäßig auch eher durchwachsen, aber wir denken uns: Jetzt oder nie! Samstagmittag gehen wir von Hinterriß los. Wir parken vor der Mautstelle in die Eng

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Norwegen: Hardangervidda schnuppern

Kinsarvik Ort ist ein Tor zur Hardangervidda, dem größten Gebirgsplateau der Welt. Von hier kann man zu zahlreichen Wasserfällen zu Fuße der Hardangervidda wandern. Um 12:25 Uhr fährt der Bus nach Geilo, wir haben also Zeit in Ruhe abzubauen und zu frühstücken. Bei einem Elektrofachhandel bekomme ich noch die Gelegenheit meinem Kamera-Akku aufladen zu lassen, der seit dem Gletscher vollständig leer ist. Kurz bevor der Bus kommt, gebe ich wieder zurück und hole den Akku und Geld von der Bank,

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Norwegen: Blaues Eis in Folgefonna

Der Folgefonna Nationalpark ist bedeckt von 168km2 Eis, das bis zu 400m dick ist. Wir begeben uns auf eine Gletscherwanderung über das dicke weiße Eis, das sich in zahlreichen Spalten auffächert und Eishöhlen bereit hält. Wir stehen früh auf um den Bus um 7:30 Uhr nach Jondal zu nehmen. In Utne steigen wir um, das ein großes Apfelanbaugebiet ist. Viel der schönen Küstenstrecke verschlagen wir allerdings einfach. Von halb zehn kommen wir in Jondal auf der anderen Seite des Gletschers

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Norwegen: Trolltunga – Auf der Zunge des Trolls

Die Trolltunga ist eine haarsträubende Felsformation die hoch über einem See in die Luft hinaus ragt und wir planen dort zu zelten. Der Weg ist lang, führt aber durch wunderschöne Hochebenenlandschaft mit Wasserfällen und Bergen. Heute verlassen wir Bergen in Richtung Odda. Nach einem Regenschauer am Morgen in Bergen wird das Wetter bombig. Bisher der beste Tag! Wir fahren am Hardangerfjord entlang und dann mit der Fähre nach Jondal. Von dort geht es durch zwei Tunnel nach Odda am Sørfjord.

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Großes Häuselhorn: Schönwetterfenster mit Nachtwanderung

Das Große Häuselhorn ist mit 2.284 m der zweithöchste Gipfel der Reiter Alm in den Berchtesgadener Alpen und garantiert eine aussichtsreiche Besteigung im felsigen Gelände. Wieder einmal verheißen die Wetteraussichten instabile Verhältnisse an den kommenden Tagen. Der Sommer fällt dieses Jahr wohl leider nicht auf ein Wochenende. Um das kleine Schönwetterfenster von Freitag bis Samstagnachmittag auszunutzen, reisen wir schon am Freitagabend an. Geplant ist über den Alpasteig zur Neuen Traunsteiner Hütte auf die Reiter Alpe zu steigen um am nächsten

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Sonnenspitze: Das Matterhorn von Ehrwald

Neuer Versuch das Matterhorn von Ehrwald, die Ehrwalder Sonennspitze, zu erobern! Die Wetterlage verspricht nichts Gutes – auf dem Weg nach Ehrwald klopfen dicke Regentropfen an die Autoscheibe und auch am Parkplatz der Ehrwalder Almbahn tröpfelt es nassgrau vom Himmel. Es soll am Nachmittag auflockern und wir setzen all‘ unsere Hoffnung darauf, weshalb wir uns erst um 15 Uhr auf den Weg machen. Der Plan ist, heute die Coburger Hütte zu erreichen und morgen bei hoffentlich besserem Wetter die Ehrwalder

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Regalmwand: Kletterei bei Kaiserwetter

Anstieg über die Gaudeaumshütte In Ellmau führt eine Mautstraße hinauf zur Wochenbrunner Alm, wo wir parken. Hier wimmelt es nur so von Wanderen, das verläuft sich aber schon bald in alle Herren Richtungen. Es geht hoch zur Gaudeamushütte. Trotz gemütlicher Steigung tropfen die ersten Schweißtropfen von unserer Stirn, naja, eigentlich überall. Es ist heiß! Ein Buff hilft gegen den Schweiß, der einem unangenehm ins Gesicht rinnt. Schön ist anders, vor allem mit Helm. Zitat Alex: „Du siehst aus wie ein

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Brünnstein: Drama und Aussicht

Da ich vormittags noch einen Termin zu bewältigen habe, geht es erst am frühen Nachmittag auf Richtung Berge. Ausgesucht haben wir uns die kurze, klassische Wanderung auf den Brünnstein (1.619m) in den Bayerischen Voralpen. Der letzte Anstieg hat es auch nochmal in sich und erfolgt über Schrofen und Felsen zum Gipfel. In der Nähe des Tatzelwurm-Wasserfalls im Sudelfeld geht es über eine breite Forststraße hinauf. Weiter geht’s über einen schmalen Waldpfad, dann über eine Kuhweide, die den Blick auf das

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Nagelfluhkette: Gipfelsammeln am heißesten Pfingsten aller Zeiten

Die Überschreitung der Nagelfluhkette mit sechs bis sieben Stunden ist sicherlich konditionsintensiv – vor allem aber bei derzeitiger Hitze, angeblich das heißeste Pfingsten aller Zeiten. Sie ist aber auch eine wunderschöne Gratwanderung mit aussichtsreichem Panorama. Demnach spare ich mir heute den Aufstieg zum Hochgrat auf 1.834m und somit 1.000hm. Wer heute 1.800hm machen will, muss verrückt sein. So wie mein Tourenpartner Jacky, mit dem ich in der Gündlessscharte verabredet bin und der über die Scharte hinauf steigt, dann bereits 15km

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Coburger Hütte: Auszeit im Winterraum

Schon am Freitagabend nach der Arbeit reisen wir an. Zum einen um die Nacht draußen zu verbringen und aus der Stadt rauszukommen, zum anderen aber auch um mein neues Zelt – DAS Zelt schlechthin – mein Hilleberg Anjan 2 sowie die neuen Schlafsäcke zu testen. Beides sind gewichtsoptimierende Anschaffungen für die geplante Trekkingtour in Norwegen im August. Wir zelten in Biberwier auf dem Ferienhof Biberhof. Er ist nicht nur schön gelegen – mit Blick auf die Mieminger – sondern auch

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