Zeitreise Archiv: Reiseberichte: Asien – China

How To: Chinesisches Visum

Ein chinesisches Visum zu bekommen, ist als nicht so einfach verschrien. Tatsächlich ist es jedoch kein großes Abenteuer, wenn man die richtigen Informationen hat. Deshalb hier ein kleiner Überblick über den Prozess für das chinesische Visum. Selbst kurzfristig von Ulan Bator aus kein Problem. Chinesische Botschaft in Ulan Bator Die chinesische Botschaft in Ulan Bator befindet sich in der Beijing Street, Ecke Baga Toiruu, wobei sich der Eingang für die Visumsangelegenheiten in der Baga Toiruu befindet. Die Botschaft hat montags,

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Mongolei/China: Auf dem langen Weg ins Reich der Mitte

Nach zwei Tagen Schlechtwetter-Relaxen, das nur von Essengehen unterbrochen wurde, geht es heute weiter Richtung China. Wir fahren mit dem Zug bis nach Erlian (chin. Erenhot) kurz nach der mongolisch-chinesischen Grenze, da der Expresszug bis nach Peking bereits für den kompletten August ausgebucht ist. Da der Zug aber nur am Donnerstag und Sonntag fährt, mussten wir zwei Tage in Ulan Bator ausharren. Von Erlian aus fahren wir mit dem Bus weiter bis nach Peking. Mit dem Zug bis nach Erlian Wir

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China: Die Stadt Peking

Die ersten Tage in Peking verbringen wir mit Herumbummeln in der Stadt. Leider haben die großen Sehenswürdigkeiten wie die Verbotene Stadt wegen einer Militärparade zum Sieg über Japan im zweiten Weltkrieg vom 23. August bis 3. September geschlossen. Außerdem machen wir Reiseplanung in China, was die große Frage involviert: Tibet oder nicht Tibet? Früh am Morgen erreichen wir unser Hostel in Peking. Es ist in einer ruhigen Gasse abseits einer Hauptstraße in einem typischen Pekinger Hinterhof gelegen. Es ist noch

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China: Erkundung der Hutongs und des Sommerpalasts in Peking

Wir starten mit einem Frühstück im Hostel und lesen die ersten Antworten auf unsere Tibet Anfragen. Wir bekommen ein gutes Angebot von Tibet Namchen, die ab 14. September eine größere Tour nach Lhasa starten, weswegen es für die Einzelperson deutlich günstiger wird als private Touren nur für uns zwei. Für Vier Tage Lhasa, wobei der erste und letzte Tag zur An- und Abreise dienen, würden wir pro Person 230 Euro zahlen. Perfekt! Wir bestätigen das Angebot. Dann buchen wir gleich

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China: Die Leichtathletik Weltmeisterschaft im Bird’s Nest und eine Pekingente

Heute gehen wir ins Stadion, um die IAAF Leichtathletik Weltmeisterschaft live zu verfolgen. Wir haben Tickets für die Morgensession von 7:15 bis 13:15 Uhr. Um 7:15 Uhr startet allerdings nur das 50 km Race Walking, was wir im Fernsehen bei Frühstück anschauen. Die Teilnehmer verlassen schon nach kurzer Zeit das Stadion, um das Rennen draußen weiter zu bestreiten. Um 9 Uhr geht es dann richtig los und wir sind pünktlich da. Wir haben gute Plätze – direkt am Start der

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China: Der Temple of Heaven Park

Heute erkunden wir den Temple of Heaven Park zusammen. Der Park war ursprünglich der Ort wo der jeweilige Kaiser für gute Ernten gebetet und göttliche Erleuchtung und Sühne gesucht hat. Der Park ist nach konfuzianischen Prinzipien angelegt – beherrscht von geraden Linien und Regelmäßigkeiten, die Natur unterwerfend. Typischerweise also keine großen Grünflächen, sondern Beton überall. Trotzdem stehen 4.000 alte Zypressen hier, manche davon 800 Jahre alt, dazu alte Gebäude wie Altare und Tempelhallen. Die Tempelhallen sind rund, die Fundamente eckig,

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China: Abschied von Peking im Räucherduft des Lama Tempels

Zum Abschied von Peking besuchen wir den vom Räucherstäbchenduft eingehüllten Lama Tempel. Der Lama Tempel ist der berühmteste tibetische buddhistische Tempel außerhalb von Tibet.  Heute fahren wir nach Xi’an mit dem Zug, der von 14:22 Uhr vom Pekinger Westbahnhof geht. Wir stehen früh auf um die verbleibende Zeit in Peking noch zu nutzen und besuchen den Lama Tempel. Hier findet sich neben bunten Dächern, sagenhaften Fresken, tantrischen Statuen und schönen Wandteppichen eine 18m hohe Statue vom Maitreya Buddha, der nur

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China: Xi’an – Die wuselige Stadt am Ende der Seidenstraße

Xi’an war einst das Ende der Seidenstraße und einige Elemente dieser Mixtur aus verschiedenen Kulturen und Religionen sind noch heute zu entdecken. Die Stadtmauer aus der Ming Dynastie gibt es immer noch und Händler bevölkern die Gassen des Muslimviertels. Die historische Stadtmauer Xi’ans Heute besuchen wir die Stadtmauer – eine der wenigen Stadtmauern, die in China noch heute intakt sind. Die Mauer stammt von 1370 und ist 12m hoch. Einst gab es noch eine zweite Stadtmauer aus der Tang Dynastie,

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China: Die kaiserliche Armee aus Stein

Heute fahren wir zur Terrakotta-Armee. Die Terrakotta-Armee ist definitiv eine der berühmtesten Entdeckungen des 20. Jahrhunderts. Diese Armee aus tausenden Soldaten hat über zwei Jahrtausende Wache über den Vereiniger Chinas Qin Shi Huang gehalten. Entweder hatte er große Angst vor den Geistern im Totenreich oder aber er erwartete, dass er auch im Totenreich weiter herrschen werde. Entdeckt wurde die Terrakotta-Armee von Bauern, die einen Brunnen gegraben haben und dabei auf Überreste gestoßen sind. Wir haben empfohlen bekommen, möglichst früh zu

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China: Die Reise mit dem Zug nach Sichuan

Zugfahren ist China ist durchaus ein Abenteuer an sich, wenn man außerhalb der modernen High Speed Zügen unterwegs ist. Wer empfindlich gewissen Körpergeräuschen gegenüber ist, sei hiervon eher abgeraten. Allen anderen empfehle ich es als kulturelle Erfahrung. Heute fahren wir weiter nach Chengdu, wo uns hoffentlich die knutschigsten Pandas aller Zeiten erwarten. Zur Abwechslung wollen wir den Zug mal nicht verpassen und stehen früh um 4:30 Uhr morgens auf. Wir nehmen ein Taxi zum Bahnhof, der nicht weit von unserem

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