Zeitreise Archiv

Bevor ich zur Weltwanderin wurde, hatte mein Blog viele Gesichter. 2005 begann alles während meines Auslandssemesters in Neuseeland – damals noch unter dem Namen Sheep Cuddling. Aus einem persönlichen Tagebuch wurde über die Jahre ein Reiseblog, der mich auf allen sieben Kontinenten begleitete: von Weltreisen und Trekking-Abenteuern bis zu Tageswanderungen in den Alpen.
2018 entdeckte ich dann das Thru-Hiking für mich. Seitdem liegt mein Fokus auf Langstreckenwanderungen, und dieser Blog trägt nun seinen heutigen Namen Weltwanderin.
Die Artikel hier im Archiv stammen aus meiner früheren Bloggerzeit. Sie zeigen meine Entwicklung, meine ersten Schritte als Reisende und Autorin. Manche Texte wirken aus heutiger Sicht anders, aber sie sind Teil meiner Geschichte – und genau deshalb lasse ich sie online.

Jökulsárlón

Island: Land aus Feuer und Eis

Mit der Islandreise erfülle ich mir einen langgehegten Traum. Der Traum vom Land aus Feuer und Eis – eine Insel voller Kontraste. Menschenleere Wildnis, in der die Naturkräfte magisch-mystische Landschaften geformt haben. Hier donnern die größten Wasserfälle des Kontinents mit solcher Wucht ins Tal, dass die Erde erzittert. Das Hochland bildet die größte Wüste Europas. Abgesehen von den Polkappen gibt es keine Eisfläche, die dem Ehrfurcht gebietenden Vatnajökull größenmäßig Konkurrenz machen könnte. Weitere spektakuläre Naturphänomene sind schwelende Vulkane, sanft geschwungene

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Venedig: Perle am Canal Grande

Venedig, eine Stadt, die angeblich vor Romantik und Inspiration sprüht. Venedig wurde auf 117 Inseln errichtet und hat rund 150 Kanäle und 410 Brücken. Im Norden und Süden wird Venedig vom Lagunenwasser umspült, das mit vielen Inseln und Felsen übersät ist. Die Stadt auf dem Wasser beschert einem ein Kaleidoskop aus wirren und bunten Bildern prächtige Kirchen und Paläste, verschlungene Kanäle und enge Sackgassen, zahllose malerische Brücken, die über das milchig grüne Wasser führen sowie trubelige Märkte. Wenn man jenseits der

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Grassmarket

Schottland: Sonniges Edinburgh

In Edinburgh lacht die Sonne vom Himmel und der selbige ist strahlend blau. Unglaublicher Empfang für ein Land in dem es zwei Drittel des Jahres regnen soll. Wir checken in ein Hostel im Zentrum ein um dann die Stadt zu erkunden. Als erstes natürlich mit einem Chai Latte im nächst gelegenen Starbucks auf der Royal Mile. Free Tour Während wir in der Sonne an unserem Chai nippen, sammelt sich vor uns eine Stadt-Tour, die als gratis angepriesen wird. Spontan beschließen

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Theresienstadt: Dunkle Kapitel der Vergangenheit

Theresienstadt ist eine gigantische Festung. Sie sollte einen einzigen Zweck erfüllen: den Feind abwehren. Ironischerweise wurde sie aber eher dafür bekannt, dass Menschen in ihr festgehalten wurden. Im Habsburgerreich war die Festung ein Gefängnis, im Zweiten Weltkrieg wurde sie zur grausigen Zwischenstation auf dem Weg in die Vernichtungslager. Rund 150.000 Menschen wurden auf dem Weg zu den Vernichtungslagern hier interniert, unter größtenteils menschenunwürdigen Bedingungen. Viele Menschen drängten sich in einer Zelle, sodass die Alten und Schwachen schon zu Anfang der

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Prag: Die goldene Stadt

Ich hatte mir in den Kopf gesetzt über Silvester zu vereisen, dem Alltag entkommen und der lästigen Pflicht Silvesterpläne in der Heimatstadt zu schmieden. So startete ich eine Aufforderung auf der Plattform StudiVZ sich zu melden, wem es ähnlich ginge und den die Abenteuerlust gepackt hat. Egal wohin, möglichst bald. Sidney, ein Studienkollege, meldete sich daraufhin. Wir zogen Prag und Amsterdam in die engere Auswahl, besorgten eine Unterkunft, er kam am 31. Dezember mit dem Bus aus Lübeck und wir

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Irland: Kurztrip im Westen der grünen Insel

Kurztrip in das Land der sanften grünen Hügel, spektakulären Küsten, hohen Klippen, einsamen Traumstrände, wolligen Schafe, muhigen Kühe, Berge, Moore, vielen Flüssen in fruchtbaren Tälern, charmanter Fischerdörfer, Palmen, Lidl, steinerne Zeugnisse aus prähistorischer Zeit,  zerfallene keltische Friedhöfe und Klosterruinen, Wasserfälle, Surfer, wilde Felsformationen und neben Regen auch vielem Sonnenschein. Jahrhundertelang lebte Irland in friedlicher Isolation bis die Wikinger die Insel für sich entdeckten. Nicht einmal die Römer scherten sich um sie; aber vielleicht hat sie der Regen davon abgehalten. Auf

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Neuseeland: Das Paradies auf der Banks Peninsula

Vormittags fahre ich mit der Gondel auf den Mt Cavendish (ca. 500m), wo einen Rundumblicke auf Christchurch und Strand, die Alpen, Lyttleton Harbour und Banks Peninsula erwarten. Die Banks Peninsula zieht mich besonders in ihren Bann. Ich sitze lange am Cavendish Bluff Lookout und schaue auf die blauen Buchten, genoss diesen Anblick, der einer der letzten in diesem Paradies sein wird und der permanente Gedanke an die Zeit, die zu schnell vergeht stürzen mich in Momenten des höchsten Glücks in

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Neuseeland: Gartenstadt Christchurch

Christchurch wird häufig als Gartenstadt bezeichnet und das lässt sich bestätigen. Überall gibt es Parks und natürlich den Botanischen Garten. Eine wundervolle Stadt mit grüner und entspannter Atmosphäre, für mich die schönste Stadt Neuseelands. Nachdem ich mir heute ein bisschen Zeit für Aufstehen und Frühstück gelassen habe, begebe ich mich auf einen Spaziergang in die Stadt. Durch den Victoria Square mit seiner Parkanlage und seinen Springbrunnen gehe den Spuren der alten Straßenbahn folgend, die dieser Tage nur noch für Stadtführungen

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Neuseeland: Lake Tekapo und der Sternenhimmel

Beim Zähneputzen habe ich wunderbare Aussicht auf den Mt Cook. Als die Sonne hinter den Wolken hervorkommt, wird es auch etwas wärmer. Das Wetter verspricht klare Sicht, es könnte kaum besser sein. Ich laufe zum Tasman Glacier, vorbei an den Blue Lakes, die dieser Tage eher grün sind und wunderbare Reflektionen des Mt Cooks bieten. Am Tasman Glacier überblickt man den großen Gletschersee und erblickt riesige Eisberge. Zwei Boote in dem Eiswasser wirken ziemlich klein und verloren vor den blauen

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Neuseeland: Cloud Piercer Mount Cook

Sonnenlicht und blauen Himmel sehe ich beim morgendlichen Blick aus dem Fenster. Man kann sich meine Freude darüber gar nicht vorstellen. Nach Frühstück und Tee fahre ich in Richtung des Mt Cooks. Auf dem Weg dorthin schaue ich mir die Elephant Rocks an. Warum sie so heißen weiß ich nicht, aber ich habe eine Vermutung… Diese großen Felsen wurden von Wind, Regen und Flüssen geformt. 25 Millionen Jahre zuvor waren sie Sand und sind nun zu Kalkstein geworden. Ziemlich ungewöhnlich

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Die Weltwanderin

Bild von Annika
Annika

Ich bin verliebt in die Welt, ihre Berge und das Abenteuer. Auf Wanderungen und Thru-Hikes wie dem Te Araroa, PCT und CDT habe ich inzwischen fast 19.000 Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Wandern bedeutet für mich Freiheit, Glück und ein Leben im Hier und Jetzt. Hier teile ich meine Abenteuer aus der ganzen Welt.

Mein erstes Buch

Leise Schritte in einer lauten Welt
Über 4000 Kilometer auf dem
Continental Divide Trail

Erscheint voraussichtlich Herbst 2026

Beliebte Beiträge

Archiv

Bevor sich Weltwanderin voll auf Thru-Hiking fokussierte, habe ich auch über meine Reisen und alpinen Bergsport geschrieben. Diese Artikel findet ihr hier: