Wanderziele: Europa

Alle meine Wanderberichte aus Europa – von Touren in den Alpen bis Skandinavien. Hier findet ihr eine Mischung aus Tageswanderungen und Mehrtagestouren in über zehn Ländern.

Brünnstein: Drama und Aussicht

Da ich vormittags noch einen Termin zu bewältigen habe, geht es erst am frühen Nachmittag auf Richtung Berge. Ausgesucht haben wir uns die kurze, klassische Wanderung auf den Brünnstein (1.619m) in den Bayerischen Voralpen. Der letzte Anstieg hat es auch nochmal in sich und erfolgt über Schrofen und Felsen zum Gipfel. In der Nähe des Tatzelwurm-Wasserfalls im Sudelfeld geht es über eine breite Forststraße hinauf. Weiter geht’s über einen schmalen Waldpfad, dann über eine Kuhweide, die den Blick auf das

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Regalmwand: Kletterei bei Kaiserwetter

Anstieg über die Gaudeaumshütte In Ellmau führt eine Mautstraße hinauf zur Wochenbrunner Alm, wo wir parken. Hier wimmelt es nur so von Wanderen, das verläuft sich aber schon bald in alle Herren Richtungen. Es geht hoch zur Gaudeamushütte. Trotz gemütlicher Steigung tropfen die ersten Schweißtropfen von unserer Stirn, naja, eigentlich überall. Es ist heiß! Ein Buff hilft gegen den Schweiß, der einem unangenehm ins Gesicht rinnt. Schön ist anders, vor allem mit Helm. Zitat Alex: „Du siehst aus wie ein

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Sonnenspitze: Das Matterhorn von Ehrwald

Neuer Versuch das Matterhorn von Ehrwald, die Ehrwalder Sonennspitze, zu erobern! Die Wetterlage verspricht nichts Gutes – auf dem Weg nach Ehrwald klopfen dicke Regentropfen an die Autoscheibe und auch am Parkplatz der Ehrwalder Almbahn tröpfelt es nassgrau vom Himmel. Es soll am Nachmittag auflockern und wir setzen all‘ unsere Hoffnung darauf, weshalb wir uns erst um 15 Uhr auf den Weg machen. Der Plan ist, heute die Coburger Hütte zu erreichen und morgen bei hoffentlich besserem Wetter die Ehrwalder

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Großes Häuselhorn: Schönwetterfenster mit Nachtwanderung

Das Große Häuselhorn ist mit 2.284 m der zweithöchste Gipfel der Reiter Alm in den Berchtesgadener Alpen und garantiert eine aussichtsreiche Besteigung im felsigen Gelände. Wieder einmal verheißen die Wetteraussichten instabile Verhältnisse an den kommenden Tagen. Der Sommer fällt dieses Jahr wohl leider nicht auf ein Wochenende. Um das kleine Schönwetterfenster von Freitag bis Samstagnachmittag auszunutzen, reisen wir schon am Freitagabend an. Geplant ist über den Alpasteig zur Neuen Traunsteiner Hütte auf die Reiter Alpe zu steigen um am nächsten

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Norwegen: Über den Bärengrat durch den Jotunheimen Nationalpark

Zwischen mächtigen Gipfeln, schimmernden Gletscherseen und endlosen Steinwüsten entfaltet sich eine der beeindruckendsten Landschaften Norwegens. Die Jotunheimen-Runde führt auf rund 100 Kilometern durch die wilde Bergwelt des Nationalparks – vorbei an Gletschern, über windumtoste Grate und durch Täler voller Wasserfälle. Das Wetter wechselt im Minutentakt, von Sonne zu Schneeregen, von klarer Sicht zu dichter Nebelwand. Doch gerade diese Unberechenbarkeit macht den Zauber aus: Hier spürt man Norwegen in seiner ursprünglichsten Form. Tag 1 – Über den Besseggengrat Gjendesheim bis Bjørnbøltjørna:

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Norwegen: Trolltunga – Auf der Zunge des Trolls

Die Trolltunga ist eine haarsträubende Felsformation die hoch über einem See in die Luft hinaus ragt und wir planen dort zu zelten. Der Weg ist lang, führt aber durch wunderschöne Hochebenenlandschaft mit Wasserfällen und Bergen. Heute verlassen wir Bergen in Richtung Odda. Nach einem Regenschauer am Morgen in Bergen wird das Wetter bombig. Bisher der beste Tag! Wir fahren am Hardangerfjord entlang und dann mit der Fähre nach Jondal. Von dort geht es durch zwei Tunnel nach Odda am Sørfjord.

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Norwegen: Blaues Eis in Folgefonna

Der Folgefonna Nationalpark ist bedeckt von 168km2 Eis, das bis zu 400m dick ist. Wir begeben uns auf eine Gletscherwanderung über das dicke weiße Eis, das sich in zahlreichen Spalten auffächert und Eishöhlen bereit hält. Wir stehen früh auf um den Bus um 7:30 Uhr nach Jondal zu nehmen. In Utne steigen wir um, das ein großes Apfelanbaugebiet ist. Viel der schönen Küstenstrecke verschlagen wir allerdings einfach. Von halb zehn kommen wir in Jondal auf der anderen Seite des Gletschers

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Birkkarspitze: Der höchste Karwendelgipfel

Dieses Wochenende wollen wir ein lang geplantes Ziel in Angriff nehmen: Der Klassiker Birkkarspitze, der höchste Gipfel des Karwendels. Letztes Jahr ist es an der Anstrengung der langen Etappe, mit der Wörnerbesteigung und Karwendeldurchquerung zuvor, gescheitert. Dieses Jahr konnte ich bisher nur wenige Berge von meiner Liste streichen. Aufstieg zum Karwendelhaus Dieses Wochenende wird zwar wettermäßig auch eher durchwachsen, aber wir denken uns: Jetzt oder nie! Samstagmittag gehen wir von Hinterriß los. Wir parken vor der Mautstelle in die Eng

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Kreuzspitze: Kraxelei mit Fondue

Die Kreuzspitze ist mit 2.186 m der höchste Gipfel der Ammergauer Alpen und bietet eine schöne Bergtour im felsigen Gelände. Start ist an der Ammerwaldstraße, ebenfalls Startpunkt für die Geierköpfe von Westen aus. Durch ein Flussbett geht es zum gegenüberliegenden Pfad, der in seichten Serpentinen durch Bergwald führt. An seinem Ende gelangen wir ins Hochgrießkar, wo es nun steil über Schotter hinaufgeht. Schon bald sehen wir das Gipfelkreuz der Kreuzspitze auf Felsen thronen. Über einen felsigen Grat gelangen wir zum

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Brecherspitze: Bergtour für Langschläfer

Nachdem wir gestern bei der langen Nacht der Museen waren, kamen wir entsprechend spät ins Bett und um Ausschlafen gab es kein Herumkommen. Draußen ist Traumwetter, wir überlegen hin und her was man mit dem Tag anstellen sollte, alles wirkt jedoch recht belanglos auf mich. Idee: Einfach eine kurze Bergtour. Wir suchen uns die Brecherspitze (1.683m) am Spitzingsee aus, denn die ist mit kurzer Anfahrt  und mit 3h Gehzeit wirklich schnell erreicht. Ein Klassiker und dementsprechend überlaufen. Aber das ist

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