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Am Leonhardstein

Leonhardstein: Ein abenteuerlicher Felszacken mit Kletterfinale

Der Leonhardstein bei Kreuth ist eine malerische, aber anspruchsvolle Tour, die sich auch für Spätaufsteher gut eignet. Der Felszacken inmitten der sanfteren Hügel der bayrischen Voralpen sehr markant und bietet ein herrliches Alpenpanorama. Auf schattigen Pfaden geht es zuerst durch den Wald, an Wasserfällen und Wiesen vorbei, während es auf den letzten Höhenmetern ein bisschen anspruchsvoller zugeht. Es gilt durch felsdurchsetztes Gelände zu kraxeln, in dem man auch mal die Hände benutzen sollte, um auf dem rutschigen Untergrund Halt zu finden. Die Tour ist durch die geringe Höhe auch frühjahrstauglich, auch wenn sich auf dem nördlichen Gipfelaufbau oft noch Altschnee ablagert.

Aufstieg zum Leonhardstein

Ich starte in Kreuth und schon bald gelange ich auf einem Forstweg in lichten Wald. Dabei komme ich an einem hübschen Wasserfall vorbei, überall um mich herum wächst saftig grünes Moos an den Felsen und Bäumen. Schon bald treffe ich auf eine Lichtung, die der Forstweg kreuzt und die mit einer herrlichen Aussicht auf Kreuth mit ihrem hübschen Kirchturm und die dahinter aufragenden Berge belohnt. Ein schmaler Pfad führt mich nun etwas steiler bergauf, dann um den Leonhardstein herum und zum Einstieg am nördlichen Fuß des Bergs.

Ein Hinweisschild verkündet noch weitere 40 Minuten Aufstiegszeit. Jetzt geht es deutlich steiler zu und der Pfad ist wurzel- und felsdurchsetzt. Der rutschige Pfad erfordert ein bisschen Trittsicherheit. Ich hangele mich vorsichtig durch den wunderschönen Bergwald bergauf. Über eine weitere, schneedurchsetzte schrofige Rinne kraxel ich auf das Gipfelkreuzs des Leonhardsteins auf 1.452 m zu.

Von oben überblicke ich die bekannten Voralpengipfel wie Buchstein, Hirschberg, Risserkogel und Halserspitz, sogar bis hinein ins Karwendel. Auch das glitzernde Wasser des Tegernsees lässt sich ausmachen. Im Süden erheben sich die imposanten Gipfel der Alpenkette majestätisch in den Himmel. Die schroffen Berggipfel, die mit Schnee bedeckten Gletscher und die tiefen Täler bieten ein beeindruckendes Naturschauspiel, das die Weite und Erhabenheit der alpinen Landschaft verdeutlicht.

Am Nachmittag unter der Woche habe ich den Gipfel ganz für mich alleine und genieße ausgiebig die Aussicht in alle Richtungen. Die untergehende Sonne lässt die Landschaft erstrahlen. Die Aussicht vom Leonhardstein ist nicht nur ein visuelles Spektakel, sondern auch eine Quelle der Inspiration und des Staunens. Sie erinnert uns daran, wie klein wir inmitten der majestätischen Natur sind und wie viel Schönheit die Welt zu bieten hat.

Abstieg

Der Abstieg erfolgt auf dem Abstiegsweg, der vor allem auf den ersten 250 Höhenmetern vom Gipfel etwas Vorsicht erfordert, vor allem wenn sich im Frühjahr noch Schnee in den Rinnen sammelt. Der Rest des Weges ist schnell abgestiegen.


Fakten zur Wanderung auf den Leonhardstein (1.452 m)

Geh­zeit: 3 h
Höhen­me­ter: 670 hm
Aus­gangs­punkt: Kreuth (783 m)
Schwierigkeit: T3 – anspruchsvolles Bergwandern

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    Annika
    Annika

    Ich bin verliebt in die Welt, ihre Berge und das Abenteuer. Seit jeher beschäftigt mich eine starke Sehnsucht nach einem intensiven Leben. Dabei bedeuten Wandern und Reisen für mich pure Freiheit und Glück. Auf diesem Blog lest ihr alles über meine Abenteuer auf der ganzen Welt

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