Heute geht es auf die weite Fahrt bis nach Queenstown. In Timaru halten wir nach guten Wellen Ausschau, aber gut gefallen hat es mir dort nicht.
Dann kommen wir in Oamaru an, das für seine Pinguinkolonie bekannt ist. Während man zahlen muss, um die „Blue Penguins“ zu sehen, kann man die „Yellow eyed Penguins“ kostenfrei beobachten. Gegen Abend tümmeln sie sich unten am Strand und man kann sie von oben beobachten. Diese Pinguine sollen sehr scheu sein, weswegen man sie nur von hoch oben begutachten kann.
Dann jedoch entdecken wir direkt hinter dem Zaun, der den Walkway von der Klippe trennt, einen kleinen, flauschigen Pinguin, der am Zaun vorbei tapst und immer wieder versucht, hindurchzugelangen. Bis dahin entdeckt ihn keiner, die Leute gehen vorbei. Dann entdeckt der erste den Pinguin und schon sind die Massen mit ihren Fotoapparaten da. Dem Pinguin gelingt es, durch den Zaun zu gelangen, wenn es auch nicht sehr geschickt aussieht, und er tapst mutig den Weg zwischen den vielen Fotografen entlang bis zum Ende des Weges und dort durch den Zaun ins Gras. Wo der wohl hinwollte? Von wegen scheu!
Moeraki Boulders
Am Morgen besuchen wir die Moeraki Boulders „Te Kaihinaki“. Diese Kreationen formten sich Millionen von Jahren zuvor um Kalkkristalle innerhalb von umgebenden Schlammsteinen. Hier sind mehr Leute als Steine. Trotzdem sind die riesigen runden Steine toll anzusehen, wie sie am Strand liegen, oder vielmehr pausieren. Dann gehen wir noch zu einer unbekannteren Robben- und Pinguinkolonie. Pinguine sehen wir zwar keine, aber eine dicke Robbe versperrt den Weg. Die Tierchen haben wohl eine Vorliebe für Wanderwege. Näherkommen lässt die Robbe nicht zu, ihr Fauchen erklärt eindeutig, dass dies hier ihr Revier wäre.























