Neuseeland: Pinguine und Boulder bei Oamaru

Heute geht es auf die weite Fahrt bis nach Queenstown. In Timaru halten wir nach guten Wellen Ausschau, aber gut gefallen hat es mir dort nicht.

Dann kommen wir in Oamaru an, das für seine Pinguinkolonie bekannt ist. Während man zahlen muss, um die „Blue Penguins“ zu sehen, kann man die „Yellow eyed Penguins“ kostenfrei beobachten. Gegen Abend tümmeln sie sich unten am Strand und man kann sie von oben beobachten. Diese Pinguine sollen sehr scheu sein, weswegen man sie nur von hoch oben begutachten kann.

Dann jedoch entdecken wir direkt hinter dem Zaun, der den Walkway von der Klippe trennt, einen kleinen, flauschigen Pinguin, der am Zaun vorbei tapst und immer wieder versucht, hindurchzugelangen. Bis dahin entdeckt ihn keiner, die Leute gehen vorbei. Dann entdeckt der erste den Pinguin und schon sind die Massen mit ihren Fotoapparaten da. Dem Pinguin gelingt es, durch den Zaun zu gelangen, wenn es auch nicht sehr geschickt aussieht, und er tapst mutig den Weg zwischen den vielen Fotografen entlang bis zum Ende des Weges und dort durch den Zaun ins Gras. Wo der wohl hinwollte? Von wegen scheu!

Moeraki Boulders

Am Morgen besuchen wir die Moeraki Boulders „Te Kaihinaki“. Diese Kreationen formten sich Millionen von Jahren zuvor um Kalkkristalle innerhalb von umgebenden Schlammsteinen. Hier sind mehr Leute als Steine. Trotzdem sind die riesigen runden Steine toll anzusehen, wie sie am Strand liegen, oder vielmehr pausieren. Dann gehen wir noch zu einer unbekannteren Robben- und Pinguinkolonie. Pinguine sehen wir zwar keine, aber eine dicke Robbe versperrt den Weg. Die Tierchen haben wohl eine Vorliebe für Wanderwege. Näherkommen lässt die Robbe nicht zu, ihr Fauchen erklärt eindeutig, dass dies hier ihr Revier wäre.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Vielleicht gefällt dir auch

Suche

Die Weltwanderin

Bild von Annika
Annika

Ich bin verliebt in die Welt, ihre Berge und das Abenteuer. Auf Fernwanderungen wie dem Te Araroa, PCT und CDT habe ich inzwischen über 16.000 Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Wandern bedeutet für mich Freiheit, Glück und ein Leben im Hier und Jetzt. Hier teile ich meine Abenteuer aus der ganzen Welt.

Mein erstes Buch

Leise Schritte in einer lauten Welt
Über 4000 Kilometer auf dem
Continental Divide Trail

Erscheint voraussichtlich Herbst 2026

Beliebte Beiträge

Archiv

Bevor sich Weltwanderin voll auf Thru-Hiking fokussierte, habe ich auch über meine Reisen und alpinen Bergsport geschrieben. Diese Artikel findet ihr hier: