Suche
Close this search box.
Suche
Close this search box.

Peru: Strandleben in Mancora

Peru ist so vielfältig, denn neben hohen Bergen, Wüsten und Dschungel gibt es auch traumhafte Strände wie den in Mancora. Surfboards statt Wanderschuhe, ein lockerer Lebensstil statt Tradition und viel Fisch statt Kohlenhydrate stehen für ein ganz anderes Peru. Es fühlt sich hier eher wie Südostasien an als mitten in Peru. Mancora bietet kilometerlangen Sandstrand, warmes Wasser, Tauchspots und hohe Wellen.

Schwimmen mit Schildkröten
Bereits an den Piers schwimmen Schildkröten herum, die sich von den Fischresten der Fischer ernähren. Während wir mit dem Boot ein Stück an der Küste entlang fahren sehen wir Pelikane und Fregattvögel über das Wasser fliegen. Die Schildkröten brüten an Perus Stränden und pendeln zwischen hier und den Galapagosinseln. In dem kleinen Fischerdorf von Nuros sind sie zahlreich zu finden. Das Wasser ist mit 18°C recht kalt, was uns nicht davon abhält hinein zu springen und mit den Schildkröten zu schnorcheln. Gleich zu Beginn schwimmen drei um uns herum. Sie kommen uns sehr nahe und berühren uns sogar. Das Wasser ist grün und schmutzig, weit sieht man nicht. Aber immer ist eine Schildkröte in der Nähe, oft sind uns drei oder mehr der fünf bis sechs Schildkröten ganz nah.

https://www.facebook.com/sheepcuddling/videos/962283883893240/

 

Surfen
In Mancora handelt es sich um einen Reef Break, weshalb sich linkerhand viele Steine im seichten Wasser finden, was es für Anfänger nicht leicht macht. Man muss die Wellen quer nehmen um von den Steinen fernzubleiben. Ein Versuch von Alex endet in einem aufgeschlagenen Knie, weshalb wir es mit einem Surflehrer versuchen. Meine erste Surfstunde überhaupt, denn bisher bin ich einfach drauf los gesurft bzw. habe mich darin versucht.

Wir lernen im Trockenen wie man richtig auf dem Board aufsteht und mit jeweils einem Guide gehen wir ins Wasser. Sie haben Flossen an und schieben uns hinaus. Ich stehe meine erste Querwelle, die dazu noch ziemlich groß für meine Begriffe ist. Der Guide hängt dabei die ganze Zeit hinten am Board und stabilisiert. Ein Wahnsinnsgefühl, sozusagen richtiges Surfen. Alex kann noch einige Wellen nehmen, ich aber verletzte mich am Zeh während ich eine Welle auf dem Weg hinaus überquere, die recht hoch ist. Während Alex also weiter sein Glück versucht, lese ich am Strand. Die Wellen sind mittlerweile noch höher geworden, weshalb er sich mit dem Whitewater begnügt. Alleine ist er aber nur mäßig erfolgreich.

Am nächsten Tag versuche ich mich nochmal beim Surfen. Meinen Zeh habe ich dick mit Klebeband umwickelt, sodass nichts passieren kann. Wir surfen lediglich das Weißwasser, da die Wellen viel zu hoch sind. Auch das Whitewater hat ordentlich Kraft, viel reißen wir aber nicht. Schöner ist es den guten Surfern dabei zuzusehen wie sie die Wellen reiten  und ihre Tricks zeigen.


Hotel Empfehlung in Mancora
Laguna Surf Camp
ab 100 Sol im Doppelzimmer pro Nacht
Acceso Veraniego, Mancora, Peru

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Vielleicht gefällt dir auch

  • Suche

    Die Weltwanderin

    Picture of Annika
    Annika

    Ich bin verliebt in die Welt, ihre Berge und das Abenteuer. Seit jeher beschäftigt mich eine starke Sehnsucht nach einem intensiven Leben. Dabei bedeuten Wandern und Reisen für mich pure Freiheit und Glück. Auf diesem Blog lest ihr alles über meine Abenteuer auf der ganzen Welt

    Weltkarte

    Beliebte Beiträge