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Sri Lanka: Surfen in Hikkaduwa

Die Strände um Hikkaduwa sind ein wahres Wassersportparadies: Von Surfen über Tauchen bishin zu Wakeboarden wird hier alles geboten. Außerdem bietet Hikkaduwa eine Vielzahl an Strandbars, Souvenirgeschäften und Hotels. Unsere letzten Tage auf Sri Lanka wollen wir ganz entspannt beim Surfen am Strand ausklingen lassen.

Der Hostelbesitzer aus Tissa bringt uns mit seinem Auto bis zum Bahnhof von Matara, wo wir in den Zug nach Hikkauwa einsteigen. Wir wissen ja mittlerweile, dass die Leute in Sri Lanka wie die Verrückten fahren. Riskante Überholmanöver gehören zum Alltag, aber diesmal glauben wir wirklich es nicht zu überleben, so verrückt fährt unser Fahrer. Ihm ist es so wichtig uns pünktlich zum Bahnhof zu bringen, dass er Gas gibt. Dabei würden wir viel lieber lebend als pünktlich ankommen. Ich beschließe dass es das beste ist einfach die Augen zu schließen.

Da Matara die Endstation ist, bekommen wir diesmal sogar Sitzplätze im Zug. In Hikkaduwa steigen wir aus und machen uns dann zu Fuß die 2km zu unserem Hotel in Narigama, einem der Nachbardörfer, auf. In der schweißtreibenden Mittagshitze ist das zwar nicht die beste Idee, aber wir haben auch keine Lust abstruse Preise mit den sich anbiedernden Tuk-Tuk-Fahrern auszuhandeln. Schweißgebadet kommen wir in unserem Hotel direkt am Strand an und kühlen uns erstmal unter der Dusche ab.

Surfen

Nach einem Mittagessen im hauseigenen Restaurant leihen wir uns Surfboards aus um uns in die Wellen zu stürzen, die sich direkt vor unserem Hotel anfängertauglich brechen. Surfboards kann man hier unglaublich günstig für nicht viel mehr als drei Euro die Stunde oder 8 Euro am Tag direkt am Strand leihen. Ein Stück weiter rechts befindet sich ein steiniges Riff und eine gemeine Seitwärtsströmung, weshalb wir bald herausfinden uns besser im flacheren sandigen Teil hinauszukämpfen.

Da es konstante Wellen gibt, ist es durchaus anstrengend weiter hinaus zu gelangen. Dadurch ist es aber auch einfach die Wellen zu bekommen, die genau die richtige Stärke haben einen ohne viel Aufwand mitzunehmen, einen aber auch nicht verprügeln. Wir stehen also ziemlich schnell die ersten Wellen, schaffen es sogar einige davon quer zu surfen. Zwischendurch bummeln wir noch ein wenig durch die Souvenirläden der Stadt für ein paar Mitbringsel für Daheim, denn davon gibt es in Hikkaduwa massenweise.

Beim abendlichen Sonnenuntergangssurfen stoße ich mich anscheinend ungünstig am Ellenbogen und er schmerzt wenn ich ihn auf den Tisch aufstütze, was sich nachts zu heftigen Schmerzen auswächst. Am nächsten Morgen ist der Ellenbogen rot und stark angeschwollen. Oh weh. Warum verletze ich mich in letzter Zeit immer beim Surfen? Ich nehme Ibuprofen und beschließe es heute ruhig angehen zu lassen, zumal ich auch ziemlich fertig bin. Der Vorsatz währt allerdings nur so lange bis ich Alex surfen sehe und er seine Sache heute ziemlich gut macht. Ich habe auch Lust!

Also riskiere ich es mich für ein paar Wellen doch nochmal in die Fluten zu stürzen. Es war es irgendwie schon wert, auch wenn mein Arm dabei schmerzt. Danach bin ich allerdings so kaputt, dass bei mir gar nichts mehr geht. Ich liege auf einer Liege am Strand im Schatten und vegetiere vor mich hin. Offenbar kommt später auch noch Fieber hinzu, was mich komplett ausknockt und ich nicht mehr klar denken kann, schlafen kann ich aber auch nicht.

Wir beschließen uns mit einem Shuttle direkt zum Flughafen bringen zu lassen anstatt den letzten Zug zu nehmen, da wir dann länger hier bleiben können. Unser Flug geht erst mitten in der Nacht um 4 Uhr morgens und wir haben noch eine Unterkunft für die Nacht in der Nähe vom Flughafen gebucht. In meinem Zustand erscheint uns das sinnvoller.

So kann Alex noch surfen und ich genieße den Sonnenuntergang am Strand, so gut es eben geht. Ibuprofen macht die Sache erträglicher. Ich war aber schon an schlimmeren Orten krank als an diesem hier. Der Hotelbesitzer ist auch so lieb mir Eis für meinen Ellenbogen zu geben. Nach dem Sonnenuntergang fahren wir dann zu unserem Hotel am Flughafen, wo wir dann noch ein paar Stunden Schlaf erhaschen.


HOTEL EMPFEHLUNG IN HIKKADUWA
Universal Beach Guest House, ab 17€ im Doppelzimmer pro Nacht
622 Galle Road, Narigama, 80240 Hikkaduwa

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    Annika

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