Wandern

Italien: Drei Zinnen Rundwanderung

Heute soll es zu den Drei Zinnen gehen, das felsige Wahrzeichen der Dolomiten. Vom Rifugio Auronzo auf 2.320m soll es rund um die Drei Zinnen gehen. Leider kommt man bis zum Rifugio Auronzo nur indem man mit dem Auto 22€ Maut berappt. Kurzerhand entscheiden wir uns also zu Fuß vom Lago d’Antorno auf 1.866m bis hinauf zum Rifugio, dem Startpunkt der eigentlichen Wanderung, zu laufen. Der Weg hierauf gestaltet sich zuerst sanft durch Kuhweiden und kleine Wäldchen, steigt dann jedoch

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Italien: Auf den Arzalpenkopf

Sobald die ersten Sonnenstrahlen hinter den Wolken hervortreten, machen wir uns auf den Weg ins Val Grande. Vom Rifugio Lunelli beginnt ein äußerst steiler schmaler Pfad 400m hinauf, der auf eine alte Militärstraße trifft. Schon von hier bieten sich grandiose Ausblicke auf die umgebende Felskulisse, das schroffe mit Schuttreise flankierte Felsmassiv des Neuners, das wie die Felswand anmutet, Wasserfälle und die ganz entfernten Gipfelketten der Càrnia, die nicht mehr zu den Dolomiten gehören, aber dennoch bizarre Felsformationen haben. Als wir

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Italien: Einstieg in die Welt der Dolomiten

Die Dolomiten gehören zur Provinz Südtirol, die zweisprachig ist – das Gefühl ist auch noch ein sehr „tirolerisches“. Beblümte Holzbalkone, Apfelstrudel und Kuhglocken begegnen einem hier auf allen Wegen. Kontrastreich dazu die zerklüfteten bizarren Felsmassive der Dolomiten und die saftig grünen mit Wildblumen übersäten Almwiesen. Die Anfahrt in das Gebiet der Dolomiten in Italien führt uns durch die Hauptstadt Berlin, die Hauptstadt der Herzen München, über Österreich und den Brenner nach Italien. Mein Herz hüpft und freut sich beim Anblick

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Partnachklamm: Bayernliebe

Um den letzten Tag unseres spontanen Kurztrips nach zu nutzen, verbringen wir den Vormittag in der Partnachklamm. Die Partnach windet sich hier durch eine spektakuläre Schlucht, deren Felswände bis zur 80m steil aufragen. Ein unvergessliches imposantes Erlebnis durch diese Schlucht zu wandern. Der Weg unten an der Schlucht entlang verlangt zwar Eintritt, aber beim weiteren Gehen wird einem auch klar wieso. Mühsam wurden hier Wege, Stiegen und Tunnel in den Fels gehauen um diese fantastischen Eindrücke zu gewähren. Neben der

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Wank: Frühjahrswandertour auf den Garmischer Hausberg

Wir zelten am Fuße der Zugspitze, die wirklich einen imposanten Eindruck macht. Mit ihren beinahe 3.000 Metern kratzt sie am wolkenfreien Himmel, die Wolken scheinen sich inform weißen Schnees auf dem Berg niedergelassen zu haben. Wir nutzen den Tag für eine größere Wanderung. In knapp sieben Stunden kann man 1.197m über die Esterbergalm hinauf den Wank laufen und um diese Jahreszeit ist das wirklich abenteuerlich. Schneefetzen am Wegesrand verwandeln sich im Laufe der Höhe in ausgedehnte Schneefelder, Tauwasser ergießt sich

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Sächsische Schweiz: Die Tafelberge des Elbsandsteingebirges

Der Pfaffenstein und der Lilienstein sind die markantesten Berge in der Sächsischen Schweiz. Beide Tafelberge stehen sich gegenüber, getrennt durch das blau-grüne Band der Elbe. Tafelberge sind steile Berge mit einem weiten Gipfelplateau, die durch flachlagerndes Sedimentgestein entstehen. Pfaffenstein Auf den Pfaffenstein gelangt man über mehere Wege, jedoch ist der steile Treppenaufstieg, das „Nadelöhr“ genannt, der aufregenste. 600 Stufen führen den Berg hinauf während an manchen Stellen keine zwei Personen nebeneinander passen. Teilweise ist der Weg mit Eisenleitern zu erklimmen

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Sächsische Schweiz: Die Felstürme der Bastei

Das Elbsandsteingebirge im Osten von Sachsen besteht aus bizarren Felsformationen, erhabenen Tafelbergen, tiefen Schluchten, urwüchsigen Wäldern, Wildbächen und spitzen Sandsteinnadeln. Mittendrin windet sich die Elbe wie ein blaugrünes Band durch die Landschaft. Brand, Balkon der Sächsischen Schweiz Der „Brand“ liegt unweit von Hohnstein entfernt im Wald und bietet eine herrliches Panorama über die Elbe und Felsen bishin ins Erzgebirge. Ein schöner und schattig-kühler Waldweg führt zur Aussicht, die auch als „Balkon der Sächsischen Schweiz“ bezeichnet wird. Die „Brand-Baude“, ein Gasthof

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Island: Somewhere over the Rainbow on Laugavegur

Durch dampfende Lavafelder und bunte Berge führt der Laugavegur (Weg der heißen Quellen) in vier Tagen durch das Hochland Islands. Bunte Berge in Landmannalaugar Die abenteuerliche Busfahrt von Hella durch das Hochland bringt uns über Schotterstraßen und Furten nach Landmannalaugar, dem Ausgangspunkt für den Laugavegur. Landmannalaugar umfasst das größte Geothermalfeld Islands. Seine bunt gefärbten Berggipfel bestehen aus Rhyolith, einer mineralhaltigen Lava, die ungewöhnlich langsam abkühlt und dadurch diese überraschende Färbung annimmt. Wir besteigen den Blahnukur, dessen Gipfel auf die umliegenden,

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Schottland: Auf dem West Highland Way durch das schottische Hochland im Winter

Der West Highland Way führt 160 km von den schottischen Lowlands ins Hochland. Der Fernwanderweg führt über malerische Seen, wilde Täler, Moore. Unsere Herausforderung: Der erste richtige Fernwanderweg für uns, dazu noch im Winter. Schon beim Landeanflug auf Schottland können wir schneebedeckte Hügel und Flächen erblicken. Schon jetzt stellen wir uns die Frage, ob wir nicht völlig verrückt sind, dieses Vorhaben zu dieser Jahreszeit umzusetzen. Es besteht darin, den 95 Meilen langen West Highland Way im Winter zu laufen –

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Neuseeland: Mit Keas auf dem Avalanche Peak

Früh am Morgen gehe ich zur Visitor Information um Wetterinformationen einzuholen und die praktische „Intention card“ auszufüllen. Dort trägt man Namen, Pläne, Notfallkontakte sowie Rückkehrdatum ein und sollte man nicht am entsprechenden Datum zurückkehren, dann wird eine Suche gestartet. Sollte man bereits die Klippe hinunter gestürzt sein, bringt das freilich nichts mehr, in den meisten anderen Fällen kann das jedoch hilfreich sein – vor allem wenn man alleine ist und keiner weiß wohin man gegangen ist. In der Morgensonne und

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