Wandern

Brünnstein: Drama und Aussicht

Da ich vormittags noch einen Termin zu bewältigen habe, geht es erst am frühen Nachmittag auf Richtung Berge. Ausgesucht haben wir uns die kurze, klassische Wanderung auf den Brünnstein (1.619m) in den Bayerischen Voralpen. Der letzte Anstieg hat es auch nochmal in sich und erfolgt über Schrofen und Felsen zum Gipfel. In der Nähe des Tatzelwurm-Wasserfalls im Sudelfeld geht es über eine breite Forststraße hinauf. Weiter geht’s über einen schmalen Waldpfad, dann über eine Kuhweide, die den Blick auf das

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Kampenwand: Überschreitung über dem Chiemsee mit alpinem Flair

Die Kampenwand lässt sich in alpiner Kletterei von West nach Ost überschreiten. Meist beschränkt sich das Klettern auf den II. und III. Grad während nur an einer Stelle ein IV.er dazu kommt was sie zu einer der beliebtesten Genussklettereien in den bayrischen Alpen macht. Bei uns verläuft die Besteigung allerdings nicht so genussvoll. Mit der Kampenwandbahn fahren wir zur Bergstation. Vorbei an der Steinlingalm gehen wir zu Fuß bis zum Westgrat der Kampenwand. Westgipfel Den ersten Gipfel, den Westgipfel (1.650

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Nagelfluhkette: Gipfelsammeln am heißesten Pfingsten aller Zeiten

Die Überschreitung der Nagelfluhkette mit sechs bis sieben Stunden ist sicherlich konditionsintensiv – vor allem aber bei derzeitiger Hitze, angeblich das heißeste Pfingsten aller Zeiten. Sie ist aber auch eine wunderschöne Gratwanderung mit aussichtsreichem Panorama. Demnach spare ich mir heute den Aufstieg zum Hochgrat auf 1.834m und somit 1.000hm. Wer heute 1.800hm machen will, muss verrückt sein. So wie mein Tourenpartner Jacky, mit dem ich in der Gündlessscharte verabredet bin und der über die Scharte hinauf steigt, dann bereits 15km

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Italien: Arco – climb now, work later

Hinter dem Örtchen Massone versteckt sich das große Klettergebiet Policromuro, eins der größten Klettergebiete Italiens. Es gibt drei Sektoren mit über 120 Routen, wir befinden uns im leichtesten der drei mit Schwierigkeitsgraden von 4a bis 6b. Hier rocken wir vier Routen von 5a bis 6a. Danach machen wir uns zu einem schönen Restaurant auf. Das „Da Marosi“ ist versteckt in Bolagnano und ein ehemaliger Bauernhof. Im urigen blumigen Hinterhof lässt sich hervorragend Pizza verspeisen und mit der Haus-und-Hof-Mieze kuscheln. Merken

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Italien: Klettersteig mit Tiefblick auf den Gardasee

Wir haben den Klettersteig „Via dell’Amicizia“, der erste und älteste Klettersteig am Gardasee, ins Auge gefasst. Er geht in Riva del Garda los und führt auf den Cima SAT auf 1.276m, einem kleinen Felsgipfel überhalb des Gardasees. Verbinden lässt sich der Steig noch wunderbar mit einer Gipfeltour auf den Cima Giochello (1.540m). Schon von Riva sehen wir die Kapelle Santa Barbara weiß vor der Felswand schimmern. Ungefähr auf dieser Höhe beginnt der Klettersteig. Auf dem markierten Wanderweg geht es hoch

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Italien: Klettern in Prabi

Am Vormittag bummeln wir ein bisschen durch Arco und seine diversen Klettergeschäfte. Auch meinem Standard Wein-und-Feigen-Händler statte ich einen Besuch ab und besorge eine Flasche Chardonnay vom Weinfass, leckeres Olivenbrot, örtlichen Käse und Guavenlikör. Was man eben so braucht für „la dolce vita“ :) Feigensaison ist leider noch nicht, freue mich aber schon jetzt darauf! Wir genießen eine Tasse heiße Schokolade am Domplatz und machen uns dann auf zum Klettergebiet Prabi, das sich unweit der Campingplätze hinter der Pizzeria California

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Italien: Hallo Sonne!

Spät in der Nacht kommen wir am „Campingplatz Zoo“ in Arco an. Nach kurzer Unstimmigkeit was den richtigen Standrot bezüglich der Bodenbeschaffenheit betrifft, steht das Zelt und unsere übermüdeten Gemüter finden Ruhe. Klettern in Corno di Bo Morgens begrüßt uns die so herbeigesehnte Sonne und nach ausgedehntem Aufsteh- & Frühstücksritual brechen wir zum ersten Kletterspot des Tages auf – wieder Corno di Bo, wo ich schon letztes Jahr war. Der Ort ist so schön mit dem Blick auf den See

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Coburger Hütte: Auszeit im Winterraum

Schon am Freitagabend nach der Arbeit reisen wir an. Zum einen um die Nacht draußen zu verbringen und aus der Stadt rauszukommen, zum anderen aber auch um mein neues Zelt – DAS Zelt schlechthin – mein Hilleberg Anjan 2 sowie die neuen Schlafsäcke zu testen. Beides sind gewichtsoptimierende Anschaffungen für die geplante Trekkingtour in Norwegen im August. Wir zelten in Biberwier auf dem Ferienhof Biberhof. Er ist nicht nur schön gelegen – mit Blick auf die Mieminger – sondern auch

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Zuckerhütl: Skihochtour auf den höchsten Gipfel der Stubaier

Das Zuckerhütl ist der höchste Gipfel der Stubaier Alpen. Dank Seilbahnunterstützung lässt sich dieser Firngipfel in einer kurzen Tour besteigen. Die letzten, steilen Meter zum Gipfel erfordern sogar eine Klettereinlage bis man die Aussicht verdient genießen kann. Die Wettervorhersagen verzeichnen einen Sommereinbruch und beste Bedingungen, weshalb wir uns spontan am Dienstag freinehmen um dies für die vielleicht letzte Skihochtour der Saison zu nutzen. Unser Ziel ist das Zuckerhütl (3.507m) – der höchste Gipfel der Stubaier. Früh um 5 Uhr starten

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Tegelberg & Branderschrofen: Schlösser, Schnee & Spitzen

Trotz mäßiger Wettervorhersagen begeben wir uns hinaus in die Berge. Im Allgäu wird das beste Wetter im Alpenraum geboten, weswegen wir hierher vorstoßen. Meine erste Tour im Allgäu und ich muss feststellen: Das Allgäu ist wunderschön! Es fasziniert mich, dass jeder Gebirgszug in den Alpen etwas Eigenes, Charakteristisches hat und immer wieder einzigartig ist. Ob das zerklüftete Karwendel oder die wilden Lechtaler – immer wieder findet man Perlen. Aufstieg über die Pöllatschlucht Unser heutiges Ziel ist der Tegelberg und Branderschrofen.

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