Wandern

Seekarkreuz: Skitour über den Wolken

Dieses Jahr passt es endlich mit dem Winter in Bayern und so müssen wir gar nicht weit fahren, denn auch die Voralpen bieten schöne Skitouren an. Aufstieg zum Seekarkreuz Über den Forstweg, der im Winter als Rodelstrecke dient, geht es Richtung Seekarkreuz, ein bayrischer Voralpengipfel bei Kreuth. Nach kurzer Zeit gehen wir über eine Brücke über den Sommerweg am lauschigen Schwarzbach entlang. Es geht kaum bergauf, immer wieder dünnen feuchte Bachstellen den Schnee aus. Nach etwa einer Stunde erreichen wir

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Kitzbühel: Freeride-Kurs

Wir haben über die Neujahrsfeiertage einen DAV Freeridekurs gebucht um unser Tiefschneekönnen zu verbessern. Bisher bin ich nur instinktiv im Gelände gefahren, jetzt will ich wissen wie es wirklich geht. Der Kurs findet im Kitzbühel statt. Glücklicherweise hat es über die Weihnachtsfeiertage sehr viel geschneit und es hat genug Schnee. Da das Skigebiet in Kitzbühel über keinen Gletscher verfügt und nur von 800 bis 2.000m reicht, wäre das sonst brenzlig geworden. Aber mit Tiefschnee sieht es trotzdem eher mau aus.

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Partnachklamm: Eisige Schlucht im Winter

Die Partnachklamm ist immer schön – egal bei welcher Wetterlage. Zu jeder Jahreszeit hat sie ihren eigenen Charme, eine besondere Atmosphäre. So auch heute wieder. Weihnachtszeit, Familienzeit. Dieses Jahr ist meine Mutter bei mir und ich kann ein bisschen meiner Lebenswelt zeigen. Eigentlich ist der Plan auf die Zugspitze zu fahren, das Wetter sieht allerdings nicht nach großer Aussicht aus, weshalb wir uns das Geld lieber sparen und stattdessen die Partnachklamm aufsuchen. Nicht viele Worte, es folgen einfach Impressionen. Als

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Eibsee

Zugspitzpanorama am Eibsee

In zwei Stunden lässt sich gemütlich um den Eibsee, den Gebirgssee zu Fuße der Zugspitze, spazieren. Perfekt zum Auslüften an Tagen, an denen man nicht soviel Zeit erübrigen kann oder mag, oder auch einfach ein bisschen kränkelt wie in meinem Fall. Es ist die typische Übergangszeit in der man nichts richtig mit sich anzufangen weiß: Für Skitouren gibt es nicht genug Schnee, für Wanderungen schon zu viel. Dieses Wochenende gibt es allerdings kaum Schneekrümelchen, erst am Eibsee auf 973m finden sich

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Bodenschneid: Genusstour mit Überschreitung NW-Grat

Die Bodenschneid liegt zwischen Tegernsee und Spitzingsee. Der Anstieg ist kurz, kann aber durch eine Variante über den Nordwestlichen Grat aufgepeppt werden. Aufgrund akuter Unfitness wegen Rumkränkelei, entscheiden wir uns für eine kleine Tour zur Bodenschneid inklusive einer der wenige im November geöffneten Hütten für genussreiche Brotzeitpausen. Wir parken in Neuhaus am Schliersee, wo heute Leonhardi stattfindet – die Segnung der Pferde. Wir laufen den Rest bis zum Startpunkt der Tour, da die Straße aufgrund des Fests gesperrt ist. Anfangs

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Zahmer Kaiser: Abwechslungsreiche Herbsttour von weglosem Laubgeraschel bis zum sommerlichen Hochbetrieb

Ich war mir letztes Wochenende schon nicht sicher, was man bei der aktuellen Schneelage unternehmen kann. Mittlerweile ist der Schnee etwas weggeschmolzen und wir versuchen es mit einer Kombination im Zahmen Kaiser. Teufelskanzel Am Parkplatz geht man, statt dem Weg über die Stufen hinauf zur Naunspitze zu folgenden, den Forstweg nach links. Rechts zweigen immer wieder kleine Pfade ab, einer von diesen führt uns auf einer schmalen, alten Spur hinauf zur Felswand. Im steilen Gelände geht es durch Laub und

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Brecherspitze: Bergtour für Langschläfer

Nachdem wir gestern bei der langen Nacht der Museen waren, kamen wir entsprechend spät ins Bett und um Ausschlafen gab es kein Herumkommen. Draußen ist Traumwetter, wir überlegen hin und her was man mit dem Tag anstellen sollte, alles wirkt jedoch recht belanglos auf mich. Idee: Einfach eine kurze Bergtour. Wir suchen uns die Brecherspitze (1.683m) am Spitzingsee aus, denn die ist mit kurzer Anfahrt  und mit 3h Gehzeit wirklich schnell erreicht. Ein Klassiker und dementsprechend überlaufen. Aber das ist

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Kreuzspitze: Kraxelei mit Fondue

Die Kreuzspitze ist mit 2.186 m der höchste Gipfel der Ammergauer Alpen und bietet eine schöne Bergtour im felsigen Gelände. Start ist an der Ammerwaldstraße, ebenfalls Startpunkt für die Geierköpfe von Westen aus. Durch ein Flussbett geht es zum gegenüberliegenden Pfad, der in seichten Serpentinen durch Bergwald führt. An seinem Ende gelangen wir ins Hochgrießkar, wo es nun steil über Schotter hinaufgeht. Schon bald sehen wir das Gipfelkreuz der Kreuzspitze auf Felsen thronen. Über einen felsigen Grat gelangen wir zum

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Malaysia: Mount Kinabalu, mein erster 4.000er

Mount Kinabalu ist 4.095 m hoch und somit der höchste Berg Südostasiens. Obwohl er technisch nicht schwierig ist, so muss man ihn doch mit einem Guide besteigen, braucht auch ein spezielles „Climbing Permit“ und eine Unterkunft oben. Das Spannendste bei dieser Besteigung ist jedoch, dass man beim Aufstieg durch alle Vegetationszonen kommt, die man sich vorstellen kann – vom schweißtreibenden Regenwald bis zu baumlosen Felswelten. Tag 1 – Aufstieg zur Baumgrenze Früh um 6 Uhr werden wir im Minibus zum

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Birkkarspitze: Der höchste Karwendelgipfel

Dieses Wochenende wollen wir ein lang geplantes Ziel in Angriff nehmen: Der Klassiker Birkkarspitze, der höchste Gipfel des Karwendels. Letztes Jahr ist es an der Anstrengung der langen Etappe, mit der Wörnerbesteigung und Karwendeldurchquerung zuvor, gescheitert. Dieses Jahr konnte ich bisher nur wenige Berge von meiner Liste streichen. Aufstieg zum Karwendelhaus Dieses Wochenende wird zwar wettermäßig auch eher durchwachsen, aber wir denken uns: Jetzt oder nie! Samstagmittag gehen wir von Hinterriß los. Wir parken vor der Mautstelle in die Eng

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