Wandern

Ellmauer Halt: Durch Felswelten auf den höchsten Gipfel des Wilden Kaisers

Die Ellmauer Halt ist mit 2.344m der höchste Gipfel im Wilden Kaiser. Die wunderschöne Tour mit viel freier Kletterei und drahtseilversicherten Passagen im Fels bietet einen fantastischen Rundumblick über die zwei Kaisergebirge. Die Tour benötigt beste Wetterbedingungen, da sie durchaus nicht einfach ist. Wir haben Glück, der ausgewählte Freitag wartet mit Kaiserwetter auf. Die erste Tour in unseren Alpen für mich seit einem Jahr, seit der großen Weltreise von der wir erst vor zwei Wochen zurückgekehrt sind. Den ersten arbeitslosen

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Wattwanderung: Die Nordsee erleben

Nordsee, das ist Weite, Salzgeruch, Watt und Seehunde. Der Nationalpark Wattenmeer schützt eine einzigartige Küstenlandschaft, unzählige Pflanzen und Tiere. Um das Watt richtig zu erleben, ist eine Wattwanderung obligatorisch. Wir wandern zur Hallig Gröde, bei der wir heimischer Flora und Fauna begegnen als auch Geschichte der kleinen Siedlungen auf den Halligen. Als krönender Abschluss eines Nordseebesuchs darf ein Besuch bei den Seehunden natürlich nicht fehlen, was man bei der Seehundstation Friedrichskoog machen kann. Wattwanderung zur Hallig Gröde In Schlüttsiel bei

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Peru: Abenteuer in den Höhen um Huaraz

Die Gegend um Huaraz ist ein wahres Outdoorparadies. Die Cordillera Blanca und die Cordillera Huayhuash erheben sich mit ihren über 6.000m hohen Bergen hinter Huaraz und bieten vielfältige Trekkingrouten, Bergbesteigungen, Eisklettertouren und vielem mehr. Auch der höchste Berg Perus, der 6.768m hohe Nevado Huascarán, und der Alpamayo, der vom DAV als schönster Berg der Welt bezeichnet wird, befinden sich hier. Trotz vielfältiger längerer Trekkingmöglichkeiten machen wir nur kleinere Sachen in Huaraz. Schuld ist das Wetter. Das erste Mal in Peru

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Peru: Grenzgang auf 6.000m am Chachani

Der Chachani gilt als einer der einfachsten 6.000er der Welt, denn man muss „einfach“ nur hochgehen. Die Höhe, die dünne Luft, die Kälte um 2 Uhr nachts, die Erschöpfung machen ihn dennoch zu einer anspruchsvollen Erfahrung, die mich an meine körperlichen Grenzen bringen soll. Wenn viel Schnee liegt, benötigt man für die Besteigung des Chachanis Steigeisen und Pickel, durch die vulkanische Aktivität im Moment ist das aber nicht nötig und man kann mit normaler Wanderausrüstung diesen Berg besteigen. Um 22 Uhr

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Peru: An der Quelle des Amazonas & Besteigung des Mismi

Jahrhundertelang blieb die Frage danach wo der längste und größte Fluss der Erde seinen Ursprung hat unbeantwortet. Erst seit 2007 weiß man, dass er in einem Riss einer steilen Felswand auf 5.170m auf der Nordseite des Nevado Mismi auf 5.170m entspringt, 6.992km von seiner Mündung in den Atlantischen Ozean entfernt. In der Trockenzeit kann man mit einem Jeep bis kurz vor die Amazonasquelle fahren und wenn man schon mal dort ist auch gleich den 5.597 hohen Nevado Mismi besteigen. Eine

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Peru: Höhenluft schnuppern am heiligen Ausangate

Der Ausangate Trek – das sind Lagunen, steile Gletschergipfel, Regenbogenberge und grüne, mit Alpakas und Lamas besiedelte, Täler. Dazwischen hüpfen wilde Viscachas und Vikunjas durch die Gegend. Die Höhe verlangt uns einiges ab, aber die Aussichten auf dem Ausangate Trek sind der Lohn für jene, die über mehrere Tage über hohe Pässe wandern. Es ist wild, einsam und wunderschön. Für die Quechua der Andenregion von Cusco ist der Ausangate ein „Apu“, ein heiliger Berg. Mit seinen 6.384 m ist er

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Chile: Besteigung des aktiven Vulkans Lascar

Heute ist es so weit und wir wollen unseren Vulkan, den Lascar besteigen. Der Lascar ist einer der aktivsten Vulkane Chiles, der letzte Ausbruch fand 2007 statt, bei der die Aschewolken über 300 m stieg. Der Lascar setzt sich eigentlich aus zwei Stratovulkanen zusammen, mit einem Kraterdurchmesser von 900 m. Um 6 Uhr werden wir von einem Pickup abgeholt. Unser Guide spricht nur gebrochen Englisch, sonst sind noch zwei ältere Brasilianerinnen dabei. Es ist noch dunkel, als wir zwei Stunden

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Argentinien: Zu Fuße des höchsten Bergs Südamerikas

Der Aconcagua ist mit 6.962m der höchste Berg außerhalb des Himalayas. Ein Schneegipfel, der sich in wüstengleicher Landschaft erhebt. Abseits der Saison für die Besteigungen hat man den Nationalpark und die sagenhaften Bergpanoramen fast für sich alleine. Vier Stunden von der Weinhauptstadt Mendoza entfernt bietet der Parque Provincial Aconcagua Wandermöglichkeiten abseits der Massen. Die Fahrt von Mendoza zum Aconcagua Nationalpark dauert vier Stunden, die wir größtenteils verschlafen. Am Ende fahren wir zwischen rotbraunen Bergen aus bröseligem Gestein vorbei. Wir haben

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Argentinien: Die Seen und Berge von Bariloche

In über 24 Stunden Busfahrt über die legendäre Ruta 40 gelangen wir von El Calafate nach Bariloche, dem nördlichsten Zipfel von Patagonien. Bariloche fühlt sich ein bisschen an wie zuhause, denn es hat Schweizer Wurzeln. Überall gibt es Fondue und Schokolade und die Häuser orientieren sich am Baustil der Alpen. Noch interessanter sind allerdings die umgebenden Attraktionen: Der Circuito Chico mit seinen Berg- und Seepanoramen und der Nahuel Huapi Nationalpark mit seinen zahlreichen Wander- und Klettermöglichkeiten. Es wird uns nicht

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Chile: Der W-Circuit im Torres del Paine Nationalpark

Fast vertikal ragen die Granittürme von Torres del Paine über 2.000 m über der patagonischen Steppe in den Himmel hinauf. Sie dominieren die Landschaft. Azurblaue Seen, gewundene Trails durch grüne Wälder, dröhnende Flüsse, die man auf wackligen Brücken überquert, und ein großer, leuchtend blauer Gletscher. Von riesiger Offenheit der Steppe zu zerklüfteten Bergregionen, gekrönt von herausragenden Gipfeln. Außerdem gibt es hier Nandus, Kondore, Flamingos, Guanacos, Huemuls (andische Rehe) und sogar Pumas. Unberechenbares Wetter verweigert einem jedoch manchmal die Sicht auf

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